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Ego auflösen | Wie du dein Ego töten kannst

Sonntag, 5. März 2017 |

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Methoden zur Bewusstseinsentfaltung / Erleuchtung / Egoauflösung

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Hast du dir schon jemals ernsthaft die Frage gestellt wer du eigentlich wirklich bist? Was ist, wenn ich dir sage, dass das was du glaubst was du bist nur eine Illusion ist… In diesem Artikel/Video erfährst du was das Ego ist und warum dieses Ego das Leben, das du wirklich verdienst sabotiert… Wenn du erfahren willst, wer du wirklich bist und wie du zu spiritueller Erleuchtung kommen kannst, dann rate ich dir jetzt unbedingt dranzubleiben. Dieser Artikel wird vermutlich deine bisherige Weltanschauung auf den Kopf stellen und könnte dein Leben verändern.   Hi, für alle die mich noch nicht kennen, mein Name ist Andi Schwarz. Ich bin Autor von 2 Büchern, befasse mich seit über 10 Jahren mit dem Thema Bewusstsein und versuche Wissenschaft und Spiritualität zusammenzuführen. Dabei stolperte ich immer wieder über das Thema „Ego“ und verstand was es damit auf sich hat. In diesem Video will ich dir 1. Näher bringen was das Ego ist und warum du so etwas wie ein Ego besitzt. 2. Schauen wir uns ganz genau an ob das Ego gut oder schlecht ist. Im 3. Teil erkläre ich dir, welche faszinierenden Bewusstseinszustände auftreten können, wenn sich das Ego auflöst. Im 4. Teil zeige ich dir 7 Techniken und Methoden, wie du das Ego auflösen bzw. ein für alle Mal töten kannst.  

1.    Was ist das Ego?

Beginnen wir mit Punkt 1: „Was ist das Ego?“. In der Gesellschaft wird das Ego oft als etwas Schlechtes angesehen. Immer wieder hört man: „Ne, der ist mir nicht sympathisch, der hat ein viel zu großes Ego.“ Und in der Tat: Menschen, die sehr materialistisch denken, für sich selbst immer den größten Vorteil ergattern möchten, ständig an sich selbst denken und versuchen immer besser da zu stehen als die anderen; diese Menschen besitzen ein großes Ego. Das stimmt auch so, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Warum das so ist, darauf komme ich gleich.   Die primäre Aufgabe des Egos ist es dich am Leben zu erhalten. Dein Ego sorgt dafür, dass du genug zu essen bekommst, eine sichere Unterkunft zum Schlafen hast, du den Fortbestand deiner Nachkommen sichern kannst, uvm. Das war bereits die Aufgabe des Egos in der Steinzeit und der Zeit davor. Selbst bei Tieren kannst du ein solches Verhalten beobachten. Wenn ein potentieller Feind dem Nachwuchs nahekommt, reagieren die meisten Tiere aggressiv.   Wenn ein Tier besonders hungrig ist, dann versucht es dem Schwächeren die Nahrung zu stehlen. Das Ego hat immer vor dem Gleichen Angst, und zwar vor dem Tod. Das Ego versucht dich am Leben zu erhalten und dein Leben zu sichern. Das ist seine einzige Aufgabe. Das Ego war damals schon sehr wichtig und der, der das größte und stärkste Ego hatte, hatte größere Überlebenschancen.   Nun, da (vor allem die westliche Zivilisation) ihr Überleben bereits gesichert hat, sollte man meinen, dass das Ego auch kleiner geworden ist. Dem ist aber nicht so. Das Ego in uns sorgt dafür, dass wir immer mehr haben wollen, dass wir unseren Wohlstand erhöhen wollen, dass es uns bessergeht als den Anderen, dass wir mehr haben wollen als unsere Freunde, usw. obwohl das, um wirklich glücklich zu sein, gar nicht notwendig ist.   Unser Überleben ist in den meisten Fällen gesichert. Unsere Gesellschaft kann das Ego nicht einfach abstellen und somit werden wir Ego-krank. Wir nehmen den ärmeren Ländern die Ressourcen weg, lassen sie im Elend allein, zerstören die Natur und machen viele andere hässliche Gräueltaten. Die Schuld dafür schreibt man immer dem Ego zu.   Jeder von uns trägt ein solches narzisstisches Ego mit sich. Jeder hat so einen keinen roten Teufel auf seiner linken Schulter sitzen. Aber nicht nur das. Das ist nur die eine Hälfte unseres Egos. Das meinte ich damit, dass es nur die halbe Wahrheit ist, denn auf jeder anderen Schulter sitzt auch noch ein kleines Engelchen.   gandhi_thinking_mood_1931Das ist das gute Ego, das Moral-Ego, wenn du es so nennen möchtest. Als kleines Beispiel: Mahatma Gandhi hatte auch ein großes Ego. Eines seiner Ziele war es Indien von der britischen Kolonialherrschaft zu befreien. Er hatte eine ausgeklügelte Strategie, wie er mit gewaltlosem Widerstand, an große politische Macht kam. Das Streben nach Macht entstammt immer aus dem Ego.Aber hier wurde die Macht die er sich erkämpft hatte, zu einem guten Zweck eingesetzt. Eine solche Veränderung in der politischen Geschichte wäre ohne sein starkes Ego nicht möglich gewesen. Aber auch sein Ego war nicht immer gut. Er setzte seine Familie beispielsweise stark unter Druck. Er verstieß sogar seinen Sohn, enterbte und entwürdigte ihn. Er zwang seine Ehefrau zu Taten, die sie nicht machen wollte.   Das Ego bewegt sich immer wieder zwischen diesen beiden Extrema. Sigmund Freud stellte 1923 zum ersten Mal das Strukturmodell der Psyche vor. Dieses beschreibt, dass die Psyche des Menschen aus 3 Instanzen besteht: Dem Es, dem Ich und dem Über-Ich. Das „Es“ ist das narzisstische Ego, das darauf aus ist, die menschlichen Bedürfnisse zu stillen, das Überleben zu sichern und in der heutigen Zeit mehr haben zu wollen als alle anderen. Es folgt vor allem dem Lustprinzip. Das „Über-Ich“ repräsentiert das „gute“ Ego. Dort befinden sich unsere Werte- und Moralvorstellungen. Dieses Ego ermöglicht es eine Belohnung aufzuschieben, also erstmal etwas Unangenehmes durchzustehen, um hinterher eine größere Belohnung zu erhalten. 1 Als Beispiel: Max sitzt am Schreibtisch und lernt für seine Abschlussprüfung. Da klingelt sein Telefon, seine Freunde wollen ihn zum Feiern animieren. Da kommt sein Ego ins Spiel. Das „Es“ spricht zu ihm: „Komm schon, du hast dir eine Pause verdient. Das Lernen macht heute doch eh keinen Sinn mehr. Gönn dir doch mal ein paar Stunden deinen Spaß. Da gibt es Alkohol und ein paar nette Mädels sind bestimmt auch am Start.“ Gleichzeitig spricht das „Über-Ich“: „Lass dich nicht ablenken. Du hast noch so viel zu tun. Wenn du jetzt nicht voll reinhaust, dann fällst du noch durch die Abschlussprüfung. Sei nicht dumm und sag den anderen ab.“ Ein solche Kommunikation mit seinem eigenen Engelchen und Teufelchen hat jeder von uns schon dutzende Male erlebt. Das Ich ist diejenige Instanz, die das Ruder in die Hand nimmt und sich zwischen Es und Über-Ich entscheidet. Genau dieses Ich ist dein Ego. Deine Einstellung entscheidet darüber, ob dein Ich im Bereich des Es oder im Bereich des Über-Ich handelt.    

2. Ist das Ego gut oder schlecht?

  So kommen wir auch gleich zu Punkt 2: „Ist das Ego gut oder schlecht?“ In vielen spirituellen Lehren findet man immer wieder die Aussage: „Das Ego ist schlecht.“, „Löse dich von deinem Ego“ oder sogar „Töte dein Ego“. Ist das aber notwendig? Ist das Ego wirklich so schlecht?   Nein…. Das Ego ist sogar notwendig, damit du als Mensch funktionieren kannst. Ohne Ego kannst du kein Mensch sein. Das Ego stellt nämlich deine menschliche Psyche dar.   Dein Verstand und deine Gefühle, also dein Ego steuert deinen physischen Körper. Ohne Ego könntest du deine überlebensnotwendigen Bedürfnisse nicht stillen und dein physischer Körper würde sterben. Stirbt also das Ego, stirbt auch dein Körper. Das Ego ist also wichtig.   Wenn man sogar bewusst lebt, dann kennt das Ego auch so etwas wie Moral und kann für gute Zwecke eingesetzt werden. Sobald die Grundbedürfnisse des Menschen gestillt sind, kann das Ego zu Wachstum beitragen.   Wir können mit Hilfe des Egos bessere Lebensbedingungen schaffen, nützliche Technologien entwickeln und die Evolution beschleunigen.   Das Ego ermöglicht uns mit der Umwelt zu interagieren und uns das Leben auf physischer Ebene zu ermöglichen. Ob wir uns dafür entscheiden Gutes oder Schlechtes zu tun, hat mit unserer Intelligenz und unserer Bewusstheit zu tun.   Wir können bewusst Handeln und die Umwelt mit regenerativen Energiequellen erhalten oder sie absichtlich unbewusst durch schädliche Energiequellen zerstören.   Das ist eine Frage wie dein Ego eingestellt ist. Bei unbewussten Menschen wird das Ego automatisch nach verschiedenen Faktoren eingestellt:  
  • den Konditionierungen deines Verstandes
  • deiner genetischen Voraussetzung
  • deinem Erfahrungsschatz
  • der elterlichen Erziehung
  • deiner Ziele
  • deiner sozialen Beziehungen
  • deiner Gefühlslage
  • usw.
  Bewusste Menschen wissen, wie sie diese Faktoren beeinflussen können um das Ego entsprechend einzustellen. Bewusste Menschen, wissen wie sie das Ego nutzen können. Unbewusste Menschen lassen sich von ihrem Ego benutzen. Da die meisten Menschen unbewusst sind und ihr Ego eher auf das „Es“ also auf das narzisstische Ego eingestellt ist, existiert so viel Grausamkeit auf der Welt. Das ist der Grund, warum es so viel Armut, Krieg und Ungerechtigkeit auf der Welt gibt.   Ob das Ego gut oder schlecht ist, ist also eine Frage der Einstellung. Durch BewusstSein kannst du lernen, dass du nicht mehr vom Ego benutzt wirst, sondern das Ego für dich und deine höheren Ziele arbeiten lässt.    

3. Die Folgen der Egoauflösung

  Man kann das schlechte Ego in ein gutes Ego umwandeln, aber das hat noch nichts mit der Egoauflösung zu tun. Das Ego aufzulösen bedeutet nicht, dass man das schlechte Ego auflöst und es durch ein gutes Ego ersetzt. Das Ego aufzulösen hat eine tiefe spirituelle Bedeutung, die einerseits gewaltige Vorteile mit sich bringt, andererseits aber auch gefährlich werden kann. Das werde ich dir jetzt etwas näherbringen.   Wenn man von Ego auflösen oder Ego töten spricht, dann darf man das nicht wortwörtlich nehmen, sondern man gibt dabei die Identifizierung mit dem eigenen Ego auf. Man blickt quasi hinter die Fassade des Egos.   Die meisten Menschen glauben, dass sie ihr Ego sind. Sie identifizieren sich damit. Sie identifizieren sich mit den Gefühlen und mit den Gedanken, die das Ego erschafft. Das Ego erzeugt also den menschlichen Schleier.   Das ist aber eine Illusion. Hast du dich schon einmal ernsthaft gefragt wer du eigentlich wirklich bist? Wenn ich dich frage „Wer bist du?“, was würdest du darauf antworten?   Du würdest mir vermutlich deinen Namen nennen und eine kleine Geschichte über dein Leben erzählen. Aber bist du das wirklich? Was ist mit deinem Körper, bist du das auch? Bist du jede Zelle, die in deinem Körper existiert?   Dann bist du ja auch das Essen, das du isst. Bist du jedes einzelne Atom aus dem dein Körper zusammengesetzt ist? Jedes Atom ist doch in seiner physikalischen Beschaffenheit identisch. Wissenschaftler gehen sogar davon aus, dass wenn man jedes einzelne Atom in dir zur selben Zeit durch ein anderes austauschen würde, du immernoch den gleichen individuellen Körper besitzen würdest. Dein Körper macht nichts Anderes. Im Laufe von 7 Jahren wurde jedes deiner Atome im Körper durch ein anderes ersetzt. Im Laufe deines Lebens besitzt du also über 10 komplett unterschiedliche Körper. Du selbst bleibst aber erhalten.   Die einzelnen Atome bist du also nicht, und somit bist du auch nicht dein Körper. Wenn du also nicht dein Körper bist, was bist du dann? Deine Gedanken?   Wenn man im Biologieunterricht aufgepasst hat, dann wissen wir auch, dass unsere Gedanken durch Aktionspotentiale im Gehirn ausgelöst werden. Und diese Impulse resultieren ebenfalls aus den Atomen die diese Nervenzellen bilden.   Vielleicht bist du also die Information, die die Atome so zusammenstellen, dass du einen Körper besitzt, der dann in der Lage ist zu fühlen, zu denken und eigenständig zu handeln?   Woher aber stammt diese Information? Alles was in deinem Verstand an Wahrnehmung erzeugt wird, lässt sich in Zweifel ziehen. Man kann nie mit Gewissheit sagen, dass das was man wahrnimmt auch in Wirklichkeit so ist.   Was gibt dir die Gewissheit, dass andere Menschen um dich herum überhaupt eigenständig denken können. Was gibt dir die Gewissheit, dass das was du wahrnimmst überhaupt tatsächlich existiert? Das Leben hat vieles Gemeinsam mit einem Traum.   Im Traum identifizierst du dich auch mit einem Traum-Ich. Du kannst in diesem Traum eigenständig denken und dich in einer unfassbar detaillierten Traumwelt bewegen. Sogar andere Personen, die auch eigenständig denken können und einen individuellen Charakter besitzen kommen darin vor.   Wir träumen so real, dass wir im Traum nicht einmal merken, dass wir träumen. Erst wenn wir aufwachen (oder einen luziden Traum erleben), merken wir, dass alles nur ein Traum war. Dass die gesamte Traumwelt nur eine Illusion ist.   Das Traum-Ich mit dem wir uns identifiziert haben, ist nach dem Erwachen erloschen. Das Traum-Ich beginnt zu transzendieren. Dann merken wir, dass wir es sind, die den Traum erzeugt haben.   Im „realen Leben“ ist das nicht anders. Durch die Identifizierung mit deinem Ego merkst du nur nicht, dass du mehr bist als du glaubst. Wenn du wirklich aufwachst, dann merkst du, dass deine Identifizierung mit deinem Ego nur eine Illusion ist.   Dann verstehst du, dass du mehr bist als du immer dachtest. Dass du nicht von der Welt abgekoppelt und ein einzelnes Individuum bist, sondern dass du mit der Welt verbunden bist. Dass du die Kraft bist, die jedes einzelne Atom in seine Position bringt, um den Körper zu erschaffen. Dass du selbst die Welt bist und die Realität bist, die du erschaffst. Du bist das Bewusstsein.   Was du denkst, kannst du immer in Zweifel stellen, aber dass du denkst steht außer Frage. Schon der große Philosoph René Descartes sagte „Ich denke, also bin ich.“ Ohne Denker also keine Gedanken.   Du bist dieser Denker. Dieses etwas, dass deine Gedanken, deine Gefühle und somit dein Ego erzeugt.   Du bist nicht deine Gedanken, Gefühle und auch nicht das Ego. Du bist die Quelle dieses Ursprungs.   Man kann sich den Verstand darüber zerbrechen, wer man wirklich ist und genau dieser Verstand hindert dich am allermeisten daran zu erkennen, wer du wirklich bist. Der Verstand ist Teil des Egos. Du kannst erst begreifen wer du wirklich bist, wenn du aufhörst dich mit deinem Verstand, deinen Gefühlen und mit deinem Ego zu identifizieren.   Dann erlebst du die Totalität, die absolute Verbundenheit zum Universum, das Gefühl des Eins seins. Das ist das, was viele unter Erleuchtung verstehen.   Das ist vielleicht das was uns ein Traum jedes Mal aufs Neue mitteilen möchte. Vielleicht geht es nicht um den Inhalt des Traums, sondern darum, dich darauf hinzuweisen, dass du aufwachen sollst.   Diese Erfahrung der Egoauflösung oder des Todes vom Ego ist ein großer Schritt in der eigenen spirituellen Entwicklung und der Entfaltung des Bewusstseins.   Aber hier an dieser Stelle ist größte Vorsicht geboten. Man darf hierbei nicht verstehen, dass das Ego für immer verschwinden muss oder man es komplett töten muss. Wie bereits erwähnt, das Ego hat eine große Aufgabe und seine absolute Daseinsberechtigung.   Ohne Ego kannst du nicht überleben. Glaube also nicht, dass es das höchste Bestreben ist, in diesem Zustand der Egolosigkeit zu verharren.   Es ist eine wundervolle spirituelle Erfahrung diesen Zustand der Erleuchtung und des Einsseins zu erleben. In diesem Zustand des Seins kannst du wertvolle Erkenntnisse über das Bewusstsein und das Leben erhalten.   Dennoch wird es dem Leben nicht von Nutzen sein, wenn du nur in diesem Zustand verbleibst. Zum Leben gehört stetige Veränderung, Entwicklung und das Sammeln von Erfahrung. Und genau dafür musst du dein Ego benutzen.   Die wichtigste Erkenntnis, die du aus einem solchen Erlebnis ziehen kannst, ist die, dass du dein Leben und dein Ego selbst in der Hand hast. Du verstehst, dass du alle Barrieren nun überwinden kannst.   Vor dieser Erkenntnis warst du ein „Master of Limitation“, ein Meister der Einschränkung. Das volle Potential das in dir schlummert, wurde von deinem Ego zurückgehalten. Benutze also das Ego um das volle menschliche Potential, das in dir schlummert zu wecken, um deine Bestimmung zu finden und deine Träume zu verwirklichen.   Es kommt auf die Erfahrung an, die du in deinem Leben sammelst und auf die Veränderung die du in der Welt bewirkst.   Vergiss nicht, dass du ein spirituelles Wesen bist, dass eine menschliche Erfahrung macht. Und nicht ein menschliches Wesen, dass eine spirituelle Erfahrung sucht.    

4. Ego auflösen Techniken

  Nichts desto trotz möchte ich dir jetzt an dieser Stelle 6 Techniken mit an die Hand geben, wie du es schaffen kannst, dein Ego aufzulösen. Es ist erforderlich, dass du eine dieser Techniken aussuchst und dich wirklich sehr intensiv mit dieser Thematik beschäftigst.   Vergiss nicht, dass du es lernen musst, über deinen Verstand hinaus blicken zu können. Das kann wirklich sehr schwer sein, weshalb die Techniken, die ich dir vorschlagen werde, in diesem Video nicht bis ins Detail erklärt werden können. Jede Technik für sich ist sehr kompliziert und bedarf monatelanges Training.  

Technik 1: Meditation

  Durch Meditation kannst du einen Zustand der Gedankenlosigkeit erfahren. Wenn keine Gedanken mehr vorhanden sind, löst sich der Verstand auf und reines Bewusstsein bleibt übrig. So kannst du hinter die Fassade des Egos blicken und eins mit dem Universum werden. Es gibt ungefähr so viele Anleitungen für Meditation, wie alt sie ist. Wenn du Meditation lernen willst, dann schau auf folgender Seite vorbei.

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Technik 2: Astralreisen

  Das Astralreisen ist eine sehr spannende Fähigkeit, bei der man seinen physischen Körper einschlafen lässt, während das Bewusstsein wach bleibt. Zu diesem Zeitpunkt beginnt sich das Ego aufzulösen und man kann mit seinem Bewusstsein den physischen Körper verlassen und auf Reisen gehen. So kann man in das Bewusstseinsfeld der Möglichkeiten einsteigen, physische Gesetze brechen und durch Raum und Zeit reisen. Darüber habe ich ein komplettes Buch geschrieben, einen kostenlosen Crashkurs erstellt und einen 30-Tage-Workshop gestartet.

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Technik 3: Lebe im Jetzt

  Die Lehren von Eckhard Tolle waren auch für mich sehr hilfreich, um Momente der Egoauflösung zu erreichen. Seine Philosophie besteht darin, dass wir als Mensch aufhören müssen in der Zukunft oder Vergangenheit zu leben. Das ist ja bei den meisten Menschen der Fall. Ich kann ihm nur Recht geben, dass das Leben nur an das Jetzt gebunden ist. Wenn du in der Zukunft lebst, wirst du immer ein Leben voller Angst haben. Wenn du in der Vergangenheit lebst, wirst du immer ein depressives Leben führen.   Nur im Jetzt kannst du die Erleuchtung finden und dein Ego auflösen. Und da gebe ich ihm vollkommen Recht. Wenn du der Egoauflösung nahekommen willst, dann empfehle ich dir sein Buch: Jetzt! Die Kraft der Gegenwart.

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Technik 4: Haben oder Sein

  Erich Fromm beschreibt in seinem Buch „Haben oder Sein – Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft“ eine sehr wertvolle Lehre. Er versucht auf sehr anschauliche Weise die negativen Seiten des Materialismus aufzuzeigen.   Er macht deutlich, wie „krank“ unsere Gesellschaft durch den Materialismus, Industrialismus und Kapitalismus geworden ist. Er zeigt Wege, wie man aus diesem Trott ausbrechen kann und vom Haben in das Sein wechseln kann.   Ich war so fasziniert von seinem Buch, denn ich habe geschafft allein durch das Lesen in einen Zustand der Erleuchtung zu kommen. Das ist definitiv eines der besten Bücher die ich je gelesen habe.

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Technik 5: Yoga

  Ich selbst bin zwar kein Yoga-Profi, aber dennoch kann Yoga helfen den Zustand der Egolosigkeit zu erfahren. Das höchste Ziel im Yoga ist das Erreichen von Moksha, Samadhi.   Dort verändert sich das Bewusstsein und erhebt sich in die Ebene der Transzendenz. Das Ich-Bewusstsein (Ego) löst sich auf und wird durch ein Einheitsbewusstsein ersetzt. Man erfährt sich als eins mit allem und sieht sich in allen Wesen.   Yoga kannst du in jeder Stadt lernen, nur solltest du vielleicht darauf achten, dass die Yogalehrer auch tatsächlich Ahnung im Bereich Bewusstsein haben und nicht einfach nur alle Übungen kennen.   Technik 6: Chakra-Entfaltung   Die effektivste Methode, um sein Ego aufzulösen und der Erleuchtung nahe zu kommen, ist die Entfaltung der 7 Chakren.   Diese Chakren sind die Bewusstseinsebenen, die in dir existieren. Wenn du beginnst sie nach der Reihe zu entfalten, kannst du dich systematisch bis zur Erleuchtung vorarbeiten. Erst beginnst du mit der Entfaltung der physischen Ebene. Dann geht es weiter mit der emotionalen Ebene, dann kommt die persönliche Ebene, dann die soziale. Im Anschluss die Ausdrucksebene, die Verstandesebene und dann die spirituelle Ebene in der dein Verstand transzendiert und sich dein Ego auflöst. Wenn du deine Chakren systematisch entfalten willst und mehr darüber lernen willst, dann schau dir folgenden Kurs an. Mit diesem System zeige ich dir Schritt für Schritt wie du vorgehen musst um jede Ebene nach der Reihe zu entfalten. Noch nie war es so einfach in den Erleuchtungszustand zu gelangen.

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  Naja vielleicht nicht ganz, denn es gibt noch eine weitere sehr radikale Methode, um sein Ego aufzulösen, vor der ich dich hier aber warnen möchte.   Es geht um das Thema Drogen. Ich selbst kann das nicht befürworten und betone immer wieder, dass hierbei schwerwiegende Schäden auftreten können.   Drogen wie Ahyuhasca, Mescalin, psilocybinhaltige Pilze, Ketamin oder LSD können die Wahrnehmung im Verstand soweit verändern, dass sich das Ego auflöst und man die Verbundenheit mit allem wahrnehmen kann.   Das ist darauf zurückzuführen, dass diese Drogen die Funktion deines Verstandes für die Wirkungsdauer zerstören. Daher ist das Risiko, psychische Krankheiten nach solchen radikalen Methoden davonzutragen, sehr hoch.   Den Erleuchtungszustand kannst du mit den gerade genannten Techniken auch ohne diese Risiken erreichen. Ich selbst habe bisher noch keine Erfahrungen mit solchen Drogen gemacht. Deswegen lass am besten die Finger von so etwas.   Alles klar, du konntest jetzt lernen, was es mit dem Ego auf sich hat und wozu wir das Ego haben. Vergiss also nicht, dass dein Ego nicht der Herrscher über dein Sein ist, sondern dass dein Wahres-Ich sich bestmöglich mit dem Ego befreundet.   Nicht die Auflösung des Egos bedeutet spirituelles Wachstum, sondern der Umgang mit dem Ego ist wahre spirituelle Bewusstseinsentfaltung.   Wenn dir das Video gefallen hat, dann vergiss nicht es zu bewerten. Empfehle dieses Video oder meinen Kanal gleichgesinnten, das würde mich wahnsinnig freuen.   Ansonsten würde ich sagen, sehen wir uns im nächsten Video/Artikel wieder, in dem wir unser Bewusstsein weiter entfalten und unserem HigherMind einen Schritt näherkommen. Ciao. ________

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  1. hallo zusammen. ich befasse mich schon sehr lange mit dem thema ego. hab gerade einen film gesehen, der sofort zum besten film erkoren wurde, den ich jemals in meinem leben gesehen habe. der film heisst REVOLVER von guy ritchie. ist zwar eine art gangster film, doch ich kann jedem empfehlen sich die 2h zeit zu nehmen und den film bis zum schluss zu schauen. auch wenn man nach der ersten halben stunde das gefühl hat, der film sei nichts für einen, bitte schaut euch den unbedingt an!!!!! der ressigeur ist ein absolutes genie, einfach unglaublich wie er das ego darstellt in dem film (der ganze film handelt eigentlich davon, wie ein mann es schafft, sein eigenes ego abzuschalten) ich bin mir sicher die meisten leute welche den film geschaut haben, verstehen absolut nichts von der message, welche der ressigeur eigentlich vermitteln wollte. aber kann nur nochmals erwähnen, wie übergtrieben gut der film im nachhinein ist, man kann nicht mehr aufhören mitzudenken und sich selber und sein ego zu analysieren. ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand seine meinung zu dem film mitteilen könnte!

  2. Hallo Andi,

    auch ich war erst mal erschrocken bei deinem Titel, aber zum Glück war es dann so, wie ich gehofft hatte, nämlich ähnlich wie bei dem Artikel über die Zirbeldrüse: Du hast es mehr als Aufmacher zum Neugierigmachen verwendet (geschicktes Marketing). 😉 Ich freue mich, dass du das Thema differenzierter betrachtest als die meisten und das sogenannte Ego vor allem nicht verteufelst, wie es ja gerne gemacht wird.

    Ich möchte aber anmerken, dass das ganze Ego-Konzept (ebenso wie auch Freuds immerhin etwas differenzierteres Modell) eine veraltete und zum Teil gefährliche Sichtweise ist. Das Hauptproblem dabei ist, dass das Ego sehr oft personifiziert wird. Man erklärt es zu einer Instanz, die sich wie ein eigenständiges Wesen verhält. Dann ist der nächste Schritt oft nicht mehr weit: Man erklärt das Ego zum Feind, der vernichtet werden muss (was du ja zum Glück verneinst).

    Noch schlimmer: Man dichtet dem Ego destruktive „Absichten“ und gefährliche „Verhaltensweisen“ an. Das macht leider vor allem Eckhart Tolle, den du ja hier empfiehlst. Zum Beispiel hat er den sogenannten „Schmerzkörper“ erfunden, der sich aus negativen Emotionen speisen soll und von dem sich das Ego angeblich „ernährt“. Das ist eine Metapher, die zwar in gewissen Grenzen funktionieren mag, aber die große Gefahr birgt, dass man in sich selbst einen schlimmen Feind vermutet, den man bekämpfen muss (im Übrigen gibt es keinen Schmerzkörper in der Aura, wohl aber einen Emotionalkörper).

    Und nun kommen die Gesetze der Realitätsgestaltung ins Spiel: Wir erleben, was wir glauben – ohne zu erkennen, dass wir vieles von dem, an das wir glauben, erst dadurch selbst erschaffen. Und wir geben diesen Schöpfungen Macht, indem wir an sie glauben und ihnen Aufmerksamkeit schenken. Wer aber an einen Feind in sich selbst glaubt, wird dessen Wirken überall bestätigt finden und dann erst recht gegen ihn kämpfen – was dem „Feind“ wieder mehr Nahrung gibt und scheinbar noch mehr Kampf nötig macht. Und das, obwohl es diesen Feind eigentlich gar nicht gibt, schon gar nicht als eigenständig handelndes „Wesen“. Das kann in eine Endlosschleife oder sogar eine Abwärtsspirale führen: Man wird den scheinbaren Feind niemals los, weil man ihn allein dadurch, dass man ihn als Feind und als Problem betrachtet, immer wieder neu erschafft.

    Differenzierte Sichtweisen wie deine können dem schon ein Stück entgegenwirken. Generell halte ich es aber für sinnvoller, sich von der Vorstellung eines „Egos“ als Instanz komplett zu verabschieden. Denn diese Instanz gibt es als solche gar nicht. In Wirklichkeit ist das „Ego“ ein Oberbegriff für eine gewaltige Menge an mentalen, emotionalen und Identifikationsmustern, die wir in uns tragen. Einige wenige davon sind überlebenswichtig, einige waren es in der Kindheit, viele sind sozial geprägt, viele beruhen auf Missverständnissen (vor allem zwischen Großhirn und Emotionalgehirn) und sehr viele sind eigentlich überflüssig und erzeugen sehr viel mehr Leid als nötig. Alle diese Muster kann man sich ansehen und sie mit geeigneten Coaching- und Therapie-Techniken oder auch durch spirituelle Praktiken verändern bzw. auflösen. Aber dazu ist es notwendig, sie differenziert zu betrachten und sie nicht pauschal einem „Ego“ zuzuschreiben, das gar nicht existiert.

    In diesem Zusammenhang kann ich übrigens sehr das Buch „50 Halbwahrheiten, die dir das Lebens schwer machen können“ empfehlen, das neben dem „Ego“ auch andere spirituelle und therapeutische Konzepte hinterfragt und deren wahren Kern von irreführenden Auslegungen trennt.

    Liebe Grüße,
    Jörg

  3. Vielen Dank, das ist wirklich hilfreich!!!

    Cornelia Schmiedeberg
  4. Hallo Andi! Als ich den Titel deines neuen Videos „Ego auflösen, wie du dein Ego töten kannst“ gelesen habe, war ich zuerst einmal sehr skeptisch. Mein erster Gedanke war „Jetzt verzettelt sich der Andi aber“. Zugegeben, ein voreiliger Gedanke; ich bin dabei in die Falle meiner eigenen Vorurteile geraten 🙂 Ich dachte, ich schicke dir das Buch von Alan Watts, „Ego“. Dann sah ich mir den Beitrag an und konnte alle meine Vorurteile über den Haufen werfen. Ich habe erkannt, dass ich dich unterschätzt habe. Du hast es wieder einmal geschafft, ein sehr schwieriges und oft missverstandenes Thema klar und schlüssig darzustellen und auch die Tipps, wie man mit dem Ego umgehen soll sowie die empfohlene Literaturauswahl (ich habe auch all diese Bücher gelesen) finde ich sehr hilfreich. Weiter so!

  5. Super beschrieben und klasse Anleitungen. Vielen Dank Andi

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