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Startseite Forums Astralreisen Bin jezt in Phase 3. Eine Rekapitulation.

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    Diskussion
  • #17077 antworten

    Jens
    Participant

    Hallo zusammen.

    Ich wollte mir notieren wie ich durch die vergangenen Phasen durchgegangen bin, quasi um das auch für mich mal festzuhalten. Da ich mir auch Tipps von der Community durch lesen geholt hatte, dachte ich: Hey, mach die Zusammenfassung hier um evtl. etwas zurückzugeben und mich auf das eine oder andere nette Gespräch zu freuen.

    Vielleicht vorab ein wenig zu meiner Person.

    Ich bin seit dem 10.8. im Astralreisenkurs. Bin in der Forschung als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Durch Reisen und Interesse spielen Buddhismus, Meditationen, Spiritualität etc eine große Rolle in meinem Leben .Für mich mit die wertvollste Person was Spiritualität angeht ist Eckhart Tolle.

    Ich lese öfter über Konflikte zwischen Wissenschaft und Spiritualität die Menschen inne haben. Und wenn es dann zu Astralreisen kommt spitzt sich das oft zu.

    Das ist bei mir nicht der Fall, vielleicht auch weil ich Forscher bin.😀

    Viele hervorragende Wissenschaftler waren nur so gut weil sie eben Zugang zur Spiritualität hatten. (Einstein, Heisenberg, Schrödinger).

    Das einzige was ich vielleicht als Hindernis empfand ist der doch eher rationale Verstand beim Umsetzen der Übungen und die Fragen die dann aufkommen, besonders beim Thema Visualisieren.

    Die Phase 1 absolvierte ich nach 2 Wochen. Ich bin mit Meditation vertraut was mir da zu gute kam. Ich bastelte mir von Anfang an gleich die Übungen zusammen, die mir am Besten zusagten. Die Muskelatmung und das Abwärtszählen. Ich bin laut Test ein taktiler Typ. Ich übe fast jeden Tag. Am besten vereinbar und doch wirkungsvoll empfand ich den Abend nach einem kurzen Schlaf. Die Schlafunterbrechung nachts ist etwas besser jedoch nicht immer realisierbar. Ich bin eher ein Nachtmensch. Übung am Morgen ist nichts für mich. Ich verzichtete gleich auf Audios mit gesprochener Anleitung. Jedoch nutze ich stark die binauralen beats, hier also deep alpha 8Hz. Dann gelang ich zu Phase 2. (Dort dann Theta 6Hz mal mit und auch mal ohne Beats bei den Übungen dann).

    Die Phase 2 ist die schwierigste (so denke ich bisher). Oft frustrierend. Der Balance Akt zwischen wach bleiben und einschlafen ist, besser gesagt war beim mir immer zu stark auf der wachen Seite! Ich war immer zu wach bis ich den Grund zufällig fand. Die Liegeposition. Ich befolgte natürlich die Standardposition, Rücken, Hände zur Seite daneben, Beine leicht gespreizt. Ich schlafe immer auf der Seite. Ich versuchte mal auf dem Rücken einfach mal einzuschlafen. Ich kann das gar nicht. Vielleicht konnte ich es als Baby 😀. Also übte ich in Seitenlage weiter und das war’s, der nötige Zug Richtung Schlaf war da. Ich konnte also nun ‘Dosieren’. Der weitere Knackpunkt war das Visualisieren. Ich bin dem Visualisieren bei früheren Meditationen immer aus dem Weg gegangen. Aber hier geht das wohl nicht. Man muss hier investieren. Auch wenn am Anfang überhaupt gar kein Fokus zu Stande kommt. Ich pendle am Anfang auch des Öfteren wieder zu den Affirmationen zurück. Das funktioniert gut bei mir, ich mache das so lange bis die Visualisierung stabiler wird. Irgendwie funktioniert bei mir ein Sonneneinuntergang am Strand sehr gut. Hier gilt es auch zu experimentieren! Ich versuchte sehr vieles! Visualisierung ist mein persönlicher Knackpunkt und noch verbesserungswürdig. Ich drifte oft in einen Trübtraum ab. Wenn ich es dann schaffe zu den hypnagogen Erscheinungen zurückzukommen kann ich sie nicht aufrechterhalten und werde wach. Wenn ich nicht abdrifte werden diese immer stärker. Ungeahnt stark! Pseudohalluzinationen ähnlich wie ein bunter warp Tunnel, die Erscheinungen schießen auf einen zu man hat das Gefühl zu rasen. Oft verspüre ich noch ein klopfendes Geräusch auf meinem rechten Ohr. Einmal hatte ich das Gefühl meine Augen schmerzen, doch dass war auch eine Pseudohalluzination. Ich machte gestern den Test zu Phase 3 zum 2. Mal und kam gerade so durch. Ich werde nicht sofort zu Phase 3 wechseln. Ich werde Phase 2 noch ausbauen.

    Noch ein Tipp zum Schluss. Es macht wenig Sinn einer Erfahrung von jemandem zu folgen. Wir sind alle Individuen. Ich machte diesen Fehler am Anfang und dachte es muss dann bei mir auch genauso sein.

    Meine Post soll zum experimentieren und ausprobieren animieren. Am besten ist es auf Andis Toolkit dass er und ja gab völlig zuzugreifen und zu basteln. Wenn nötig auch darüber hinaus. Es gibt Phasen wo einfach nichts vorwärts geht und auch Frustration. Doch dann bekommt man immer wieder ein Stück Zucker und es geht langsam weiter. Disziplin beim Üben, doch kein Druck (ich wollte es am Anfang zu sehr)…inzwischen ist es mir egal wann ich reisen kann. Ich weiß aber das der Tag kommen wird. Ich weiß, dass ich als Kind schon auf Astralreisen war.😀

    Grüße und ein schönes langes Wochenende. Viel Erfolg allen Teilnehmenden!

    Würde mich auf das eine oder andere Gespräch freuen um Erfahrungen auszutauschen.

    Astralreise lernen ist zu einem großen Ereignis in meinem Leben geworden, habe das Gefühl es muss so sein. Wie das ausgeht..ich werde es erfahren.

  • Bin jezt in Phase 3. Eine Rekapitulation.

    Jens antwortete 1 month, 1 week aktiv. 2 Mitglieder · 2 Antworten
  • Julie

    Mitglied
    11. Oktober 2022 at 23:04

    Hallo
    Jens,

    sehr
    interessante Erfahrung. In welcher Forschung bist du, wenn ich fragen
    darf? (Außer
    das ist zu privat )

    Ich
    weiß nicht, ob du das auch schon erlebt hast, aber ich bin gerade
    dabei durch geführte Meditation den Astralkörper zu aktivieren.
    Jedenfalls, wenn ich so richtig entspannt bin und alles ist locker,
    ist das so bei mir – ich bin weder in einer Astralreise noch im
    Traum – sehe ich von oben mein Zimmer – nur zum Teil. Mich selbst
    habe ich noch nicht gesehen. Ich weiß nicht, was das für ein Bild
    ist. Ist das vielleicht ein hypnagogischer Zustand? Andererseits ist
    das aber schon ein Fortschritt für mich. Es nimmt mir so langsam die
    Angst vor Astralreisen bzw. den weiteren Schritt – Austritt aus dem
    Körper und dass da “böse Wesen” sein können.
    Schlafparalysen habe ich schon erlebt, aber in heftiger Form. Nur wie
    gesagt, wenn ich so weiter mache, weiß ich auch, dass das bald bei
    mir gelingen die Schlafparalyse zu meistern und auf eine wunderschöne Reise zu gehen:)

    Bei
    der Liegeposition habe ich mir auch am Anfang richtig den Druck
    gemacht. Ich las viel, dass man auf dem Rücken liegen muss. Nur ich
    bin Seitenschläferin und hatte z. B. Meine unbewussten
    Schlafparalysen immer in der Seitenlage erlebt. Seit dem ich im
    Astralreisenkurs hier bin, bin ich erleichtert, dass das (doch)
    auch anders sein kann.

    Das
    du kein Audio-Typ bist, kann ich so gut nachvollziehen. Ich war
    zuvor auch nie ein Audiotyp. Dann habe ich mich aber rangetraut, und
    seit dem ich die von Andreas mir anhöre, bin ich viel
    entspannter(auch im Alltag). Kann die Übungen dann später ohne
    Anleitung durchführen.

    Dein
    Tipp zum Schluss hat mich auch zusätzlich sehr entspannt und den
    Druck genommen. Klar weiß ich das auch. Langsam aber sicher nehme
    ich mir selbst den Druck davon weg, sich auf die Erfahrung anderer zu
    verlassen oder auf seine selbst vergangene Erfahrungen sondern im
    Hier und Jetzt zu leben. Nicht falsch verstehen, ich hoffe, du weißt
    wie ich das meine :D. Ich kann jedenfalls endlich bewusst loslassen
    und mache auch von Tag zu Tag Fortschritte mit den Übungen.

    Ich
    freue mich von dir und anderen Teilnehmern zu hören 🙂

    Grüße

    • This reply was modified 1 month, 2 weeks aktiv. by  Julie.
  • Jens

    Mitglied
    15. Oktober 2022 at 13:59

    Hallo Julie,

    vielen Dank für Deine Antwort und Dein Mitteilen Deiner Erfahrungen. Hab mich sehr gefreut, das Forum hier ist ja relative wenig frequentiert. Was ich schade finde, das Thema sollte mehr Menschen interessieren. (Vielleicht posten ja auch nur wenige, da es doch meist persönliche Inhalte sind).

    Ich arbeite in der präklinischen Forschung in einem pharmazeutischen Unternehmen. Ich habe 15 Jahre lang Wirkstoffdesign gemacht, dann bin ich in die Phytochemie gewechselt. Also zuerst organische Moleküle synthetisiert (mit der Absicht Krankheiten wie Epilepsie und Alzheimer zu behandeln), nun bin ich bei pflanzlichen Inhaltsstoffen angelangt. Ich arbeite im Labor, einem Schreibtischjob ging ich immer aus dem weg. Das praktische Interesse wie die Welt funktioniert war schon immer ein Thema.

    Privat dann mehr wie ‘ich’ funktioniere. Spiritualität und Buddhismus.

    Die audio Anleitungen von Andreas sind super, seine Stimme sehr angenehm, hörte sie auch, bin dann aber relativ schnell der Überzeug gewesen das ‘selbst’ weiterzumachen.Auch die kompletten Astralreise Meditationen sind super, jedoch denke ich erst sinnvoll wenn man schon die eine oder andere Astralreise unternommen hatte, sonnst scheitert es beim wahrnehmen des Astralkörpers, da ist dann (noch) nichts.

    Nun zu Dir. 😀

    Ich bin absolut kein Experte.

    Im hypnagogen Zustand (so wie ich ihn verstanden habe) nehme ich mich (noch) liegend wahr. Also der Sprung des Fokusses aus dem Körper hat noch nicht stattgefunden, die Wahrnehmung ist auf der Leinwand ‘hinter’ dem physischen Auge. Bunte rasende Bilder / Erscheinungen mit kurzen Traum ‘Einspielungen’ (wenn ich es dahin schaffe, meine Quote ist noch sehr dünn, ich drifte oft in eine Traum ab, werde dann entweder komplett wach oder schlafe ganz ein). Im Moment bin ich auf einer Durststecke. Es ist schön zu hören, dass Du Fortschritte machst. Bei mir liegen immer Pausen dazwischen. Das Thema wird mich wohl längere Zeit beschäftigen.

    Wenn Du von oben Dein Zimmer siehst, dann ist da schon ein Sprung der Perspektive. Kannst Du Dich nicht sehen weil die Sicht unklar ist, oder weil du da wo Du liegen solltest niemand ist?

    Zum Thema Angst. Ich nehme keine Deiner erwähnten Ängste offensichtlich wahr, das kommt von meinem eher rationalen Denken, bin mir aber sicher, dass ich auch latente Ängste habe. Wäre mir lieber sie wären auch offensichtlicher. Es überwiegt der ‘Forschergeist’ 🙂

    Zum Thema liegen. Da man jede Nacht unbewusst eine Astralreise unternimmt und es viele Seitenschläfer gibt, sollte es kein Problem sein. Ich hoffe jedoch, dass es keine Teilursache ist warum ich mich doch eher zögerlich weiterkomme. Auf dem Rücken ging bei mir jedoch außer Entspannung nicht sehr viel.

    Ich hatte mal einen kurzen Austritt. Kann also nur auf diese kleine Erfahrung bewusst zurückgreifen. Hatte die im ersten Post bewusst weggelassen, da es mich sehr euphorisch gemacht hatte und danach mein Druck es wieder erleben zu wollen immens wurde. Vielleicht ist die Info jedoch hier hilfreich.

    Ich wollte nach einer Schlafunterbrechung üben. Dennoch dachte ich vorher hey..lege Dich doch mal hin und konzentriere Dich nur auf die Leinwand hinter dem Auge. Konnte später rekapitulieren es war nach ungefähr einer Stunde. Es wurde bunt und auch ein paar mal laut. Dann hatte ich das Gefühl ich liege in einem Flugzeug mit starken Turbulenzen. Es wurde Still, dann hatte ich das Gefühl das Bett unter mir wandert nach rechts ab, ich fühlte wie ich hoch stieg, ich wog quasi nichts mehr. Ich dachte ich mache jetzt meine Augen auf und wenn ich nichts sehe, erbitte ich um Sicht (ja krass ich erinnerte mich an alles was ich über Astralreisen gelesen hatte). Ich sah. Ich schlafe unter einer Dachschräge und schwebte (um 90 Grad nach links weg gedreht) kurz unterhalb dieser. Sah aus dem Fenster und sah die Straßenlampe leuchten. Dann hatte ich das Gefühl mein rechtes Nasenloch ist verstopft und ich atmete sehr schnell. Ich sah noch kurz die untere Hälfte meines Astralkörpers, dann schoss ich ins Bett zurück. Das Nasenloch war wirklich verstopft. Ich konnte die ganze Nacht nicht mehr schlafen war wie ein Kind aufgeregt und euphorisch.

    Dann musste ich lernen, dass das quasi nicht viel bedeutete. Kein Fortschritt beim lernen, nur ein zufälliger Austritt. Die Gewissheit, dass ich als Kind das schon mal hatte und das es funktioniert wurde jedoch gestärkt.

    Ich wünsche Dir (und auch allen anderen hier) weiterhin viel Erfolg.

    Lass mal wieder von Dir hören, wenn Du möchtest. Würde mich freuen.😀

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