Deshalb ist das Gesetz der Kausalität so wichtig

Glaubst Du an Schicksal? Manche Menschen meinen, dass alles im Leben bereits vorherbestimmt ist. Wiederum andere meinen, dass man sein Schicksal selbst in der Hand hat und darüber bestimmen kann. Und einige sind auch der Meinung, dass Schicksal nur ein zugeteiltes Los sei, das der Mensch durch seine Handlungen in einem letzten Leben verursacht hat.

Letztere Sichtweise würde man nun Karma nennen. Demnach begegnen uns schier unüberwindbare Herausforderungen, die teilweise sogar aus den Entscheidungen und Handlungen vergangener Leben resultieren. Dieses Prinzip geht auf das Gesetz der Kausalität zurück. Dies ist das fünfte der insgesamt sieben hermetischen Gesetze. Stehen wir wirklich unter dem Einfluss vergangener Handlungen, an die wir uns teilweise nicht einmal mehr erinnern?

Das Gesetz der Kausalität erklärt

Was Du säst, das erntest Du. Dies ist das Konzept von Karma.

Das Gesetz der Kausalität ist das fünfte der insgesamt sieben Gesetze des Bewusstseins. Es handelt von Karma, was so viel wie Schicksal bedeutet. Darauf kommen wir später noch einmal zurück. Im Grunde geht es darum, dass alles, was Du gerade siehst, lediglich eine Wirkung einer Ursache ist, welche Du selbst in der Vergangenheit gesetzt hast. In anderen Worten: jede bewusste oder unbewusste Handlung oder Entscheidung wird irgendwann eine Wirkung haben. Im Umkehrschluss heißt das auch, dass all die Dinge, mit denen du Dich derzeit befassen musst, selbst von Dir verursacht wurden.

Um den Begriff der „Ursache und Wirkung“ bildhaft zu zeigen, kannst Du dir auch einen Stein vorstellen, den Du in Deinen Händen hältst. Um diesen Stein fallen lassen zu können, müsstest Du erst die Finger lösen. Dadurch beginnt der Stein so lange zu fallen, bis er irgendwann auf dem Boden aufprallt. In diesem Beispiel wäre das Lösen der Fänger also die Ursache dafür, dass der Stein zu Boden fiel. Der Aufprall ist dann die Wirkung, dass man den Stein fallen ließ.

Dieses Gesetz kann am ehesten mit folgenden Worten beschrieben werden: „Was Du säst, das erntest Du.“ Alles, was Du gerade siehst oder tust, all die Probleme, die Du lösen musst, sind lediglich Wirkungen Deiner eigenen vergangenen Handlungen und Entscheidungen. Egal, wie schlimm das auch klingen mag. Du selbst bist dafür verantwortlich. Und wenn Du etwas verändern möchtest, dann musst Du jetzt und heute die Ursache setzen, sodass sich die Wirkung in Zukunft entfalten kann.

Ursache und Wirkung

Im 17. Jahrhundert beobachtete Isaac Newton im Garten, wie ein Apfel vom Baum viel. Daraufhin entwickelte er drei Axiome, die Bewegungen von Körpern unter dem Einfluss von Kräften beschreiben. Diese Axiome lassen sich auch mit dem berühmten Newton-Pendel beschreiben. Dieser bekannte Versuch besteht aus fünf Kugeln mit gleicher Masse, die an je gleichen Fäden aufgehängt sind. Hebt man die äußere Kugel an, übertragt sich die Kraft auf die anderen Kugeln und die äußerste gegenüberliegende Kugel wird abgestoßen. Die inneren drei Kugeln bleiben jedoch still. Dieser Versuch zeigt, dass die Kraft nie verloren geht und sich deren Impulse auf andere Körper übertragen lassen.

Dieser Versuch kann so auch auf unser alltägliches Leben übertragen werden. Schenken wir beispielsweise einer fremden Person ein Lächeln, nimmt sie die Freude auf und schenkt wiederum einer weiteren Person ein Lächeln. Folglich nehmen wir also die Schwingungen unserer Umfelds auf und tragen sie so lange weiter, bis wir sie wieder an eine andere Person übertragen können. Und genau dieser Umstand beweist, dass keine von Dir getätigten Handlungen einfach so verpufft. Wenn Du etwas in Bewegung bringst, zum Beispiel durch eine ausgeführte Handlung, wird das irgendwann etwas bewirken. Es ist nicht möglich, dass nie etwas geschieht, wenn Du ähnliche wiederkehrende Schwingungen aussendest.

So brichst Du aus dem Karma aus

Deine Handlungen und Gewohnheiten dienen als Spiegelbild, um negatives Karma zu enttarnen.

Wenn Du Dich also in einem Leben befindest, das irgendwie immer aus denselben Mustern besteht, zum Beispiel bist Du ständig knapp bei Kasse, wirst mit ungeplanten Rechnungen überhäuft, ständig geht etwas kaputt und Du kannst nie finanzielle Rücklagen aufbauen, dann sind das einfach nur Wirkungen von vergangenen Ursachen. Wenn Du immer wieder dieselben Dinge tust, dann wird das auch immer dieselben Ergebnisse erschaffen. Vielleicht, weil Dich allein schon der Gang in den Supermarkt unter Stress setzt, da Du wieder Geld ausgeben musst. So kommt es dann auch, dass Du die Produkte vergleichst und immer die günstigsten wählst. Solche konditionierten Verhaltensweisen erzeugen eine Art Dauerschleife, eine Schablone, die immer dieselben Wirkungen herbeiführen. Der erste Schritt wäre also, etwas an Deinen. Ursachen zu ändern, damit Du andere Ergebnisse erhältst.

Solche Wirkungen können dabei aber nicht nur in diesem Leben, sondern auch in nachfolgenden Inkarnationen eintreten. Hier würde man dann vom „Karma“ sprechen. Dieses Prinzip ist vor allem im Buddhismus bekannt. Es heißt, dass jede Handlung unweigerlich eine Folge hat. Die Handlung kann sowohl aktiv und bewusst ausgeführt werden, aber auch unbewusst. So kommt es dann eben auch, dass sich viele gar nicht darüber bewusst waren, welche Handlung sie selbst ausgeführt haben, die zu diesem gegenwärtigen Ereignis geführt haben.

In der Tat sind wir unserem Karma unterworfen, wenn wir ein unbewusstes Leben führen. So fühlt es sich dann meistens so an, dass egal was wir auch beginnen, es eh schief geht. Manchmal kann es vielleicht auch den Eindruck erwecken, dass einfach Dinge passieren, die man nicht beeinflussen oder abwehren kann. Fast so, als wäre es Schicksal und man müsse sich eben damit abfinden, dass manche Menschen reich geboren werden und andere eben nicht. Die meisten Menschen leben ein überwiegend unbewusstes Leben und sind ihrem Karma unterworfen. Doch auch bewusste Menschen haben immer wieder unbewusste Lebensphasen. Alle Erfahrungen, die wir erleben, sind durch unser Karma vorherbestimmt und unsere Handlungen werden davon gesteuert. Und diese Menschen erwachen leider auch niemals aus dieser Illusion.

Zu erkennen, dass wir selbst dafür verantwortlich waren, unter welchen Umständen wir gerade leben, verschafft uns auch das nötige Verständnis, dass wir es auch selbst in der Hand haben, etwas zu ändern. Weder andere Menschen, noch äußere Umstände sind dafür verantwortlich. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt. Durch bewusstes Handeln können wir nun unsere vorherbestimmten Reaktionen ändern und so unser Karma quasi neu schreiben. In jedem Moment haben wir somit einfach aufs Neue die Gelegenheit, gutes Karma zu erzeugen und uns vom alten, negativen Karma zu lösen.

Daher sollten wir in jedem Moment möglichst bewusst beobachten, wie wir in diversen Situationen reagieren und handeln. Denn wer weiß, was diese Handlung in diesem Moment mal für Früchte tragen wird? Oft handeln wir konditioniert durch Automatismen und Gewohnheiten. Insofern sind vor allem unsere Gewohnheiten ein klares Anzeichen dafür, ob unser Handeln förderlich ist, oder nicht. Beginne jetzt damit, gute und positive Dinge zu tun, die für Dein Wohl und auch für die Allgemeinheit sorgen. Enttarne gleichzeitig auch die Handlungen, die negative Umstände erschaffen. Fang jetzt damit an, das zu tun, was nötig ist, um positive Ergebnisse zu erschaffen. Erinnere Dich einfach daran, dass jede noch so kleine Tat eine Wirkung hat und es keinen besseren Moment dafür geben kann als jetzt. Ganz nach dem Motto: „Von nichts kommt eben nichts!“

Tipps und Tricks, um das Gesetz der Kausalität anzuwenden

Fazit: Du wendest das Gesetz der Kausalität richtig an, wenn Du diszipliniert Deinen freien Willen zum Ausdruck bringst. Führe die nachfolgenden Schritte aus, um das Gesetz vollkommen für Dich anzuwenden:

  • Erkenne Deine schlechten Gewohnheiten, sie spiegeln Dein negatives Karma
  • Setze heute eine Ursache und entscheide Dich dafür, eine neue positive Gewohnheit zu installieren.
  • Setze Dir ein Commitment und kurble Deine Motivation an.
  • Sei diszipliniert und bleibe Deinem freien Willen treu. 

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