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Meditation (SOFORT Meditieren lernen)

Mittwoch, 27. April 2016 |

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Kennst du das Gefühl, dass sich alles immer schneller und schneller zu bewegen scheint, die Zeit immer schneller rennt und das Leben mehr oder weniger an einem vorbeizieht? So oder so ähnlich schaut das alltägliche Leben eines Durchschnittsmenschen aus. Man fühlt sich oft so beschäftigt, dass man denkt, dass es unmöglich ist aus dem Stress zu entkommen. Manchmal geraten wir auch in Situationen in der uns Gedanken überfluten und wir uns besorgt oder gestresst fühlen. Aber wie wäre es, wenn wir aus dem Ganzen ausbrechen könnten um wieder Teil des bestehenden Moments zu werden. Und das in einer Weise, die nicht nur extreme mentale Vorteile der Bewusstseinsentfaltung hat, sondern auch Vorteile für unseren physischen Körper mit sich bringt. Der Schlüssel dazu ist die Meditation. Jeder von uns, auch du bist in der Lage sie auszuführen und wie das geht, zeige ich dir heute in diesem Video bzw. Artikel. Viel Spaß 😉   Balanzierte Steine vorm Sonnenaufgang   Wenn ich heute Menschen über Meditation befrage, dann muss ich oft feststellen, dass viele davon eine komplett verzerrte Vorstellung haben. Scheinbar scheint jeder zwar das Wort zu kennen, jedoch nicht was sie wirklich ist, obwohl Meditation eigentlich so simpel zu verstehen ist. Dieser Artikel wird also ein kompletter Crashkurs zur Meditation, in dem dir 1. vorstelle, was Meditation genau ist. 2. Stelle ich dir vor, was die Vorteile vom Meditieren sind und warum sie in letzter Zeit auch in der westlichen Welt so populär geworden sind. 3. Stelle ich dir vor, welche Arten von Meditation es gibt, damit du einen groben Überblick darüber bekommst. Im 4. Teil dieses Videos stelle ich dir die Technik, die in meinen Augen sinnvollsten Meditation vor, die von vielen bekannten Personen wie Dalai Lama, Thich Nhat Han oder auch Eckhard Tolle praktiziert werden und bringe sie dir Schritt für Schritt bei, sodass du SOFORT nach dem Video auch in der Lage bist, richtig zu meditieren. Im 5. Teil gib ich dir noch ein paar Tipps und Tricks mit auf den Weg, die dich beim Meditieren unterstützen werden. Im Folgenden findest du die Inhaltsangabe zum Artikel. Wenn du auf einen Punkt draufklickst, gelangst du direkt zum jeweiligen Abschnitt und kannst Passagen überspringen, die du vielleicht schon kennst oder gar nicht wissen willst.   Inhalt:
  1. Was ist Meditation?
  2. Meditation Vorteile
  3. Meditationsarten
  4. Meditationsanleitung
  5. Tipps zum Meditieren
   

1. Was ist Meditation!

meditierende person die rote wellen ausstrahltMeditation ist ein Bewusstseinszustand. Es ist ein Zustand von konstanter Achtsamkeit um Wahrzunehmen was im Hier und Jetzt existiert, ohne dabei eine Wertung abzugeben. Durch Meditation soll sich der Geist, also unsere Gedanken, beruhigen und sammeln. Die angestrebten Bewusstseinszustände werden, je nach Tradition, unterschiedlich und oft mit Begriffen wie Stille, Leere, Bewusstseinserweiterung, Einssein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein beschrieben. Während der Meditation wird ein Bewusstseinszustand erreicht, indem ein äußerst klares hellwaches Gewahrsein und tiefste Entspannung gleichzeitig möglich sind. Während der Meditation erfahren wir, dass sich hinter unserem physischen Körper unsere Gedanken verbergen. Diese lernen wir während der Meditation näher kennen und können sie schließlich auch beeinflussen. Mit der Zeit stellen wir fest, dass wir nicht nur unser physischer Körper sind, und auch nicht nur unsere Gedanken, sondern mehr als das. Wir erfahren, wenn wir unsere Gedanken verstehen und mit ihnen umgehen können, dass es auch einen Platz zwischen unseren Gedanken gibt. Eckhard Tolle beschreibt es immer wieder als „die Stille“. Und genau dieser Raum zwischen unseren Gedanken, der ja genau so Existent ist wie ein Gedanke selbst, deutet darauf hin, dass sich unsere Gedanken in einem Raum bewegen. Diesen Raum können wir als unser Bewusstsein bezeichnen, als das ursprüngliche Sein selbst. Dort liegt der Ursprung unseres Lebens. mensch vor dem universumWir können diesen Raum, unser ursprüngliches Sein, nicht verleugnen. Aber das was wir machen können ist, es durch Meditation zu erfahren. Genau das ist das Ziel der Meditation: Expansion des Bewusstseins auf physischer und mentaler Ebene. Das ist spirituelles Wachstum in seiner Quintessenz. Das Meditieren hilft uns also herauszufinden, wer wir wirklich sind. Es hilft uns zu verstehen, dass wir ein Teil vom großen Ganzen sind. Das unser individuelles Bewusstsein ein Bewusstseinsstrom des Ganzen, dem kollektiven Bewusstsein ist. Das Gute an der Meditation ist, dass es wirklich absolut jeder SOFORT machen kann, was auch absolut kostenlos ist und das man dafür auch kein Equipment oder so was braucht. Alles was du zum Meditieren brauchst, hast du in dir drin. Und wenn man weiß, wie Meditation geht, ist es überhaupt nicht schwer auszuführen. Wir müssen dabei verstehen, dass wir während der Meditation einfach nur im Hier und Jetzt existieren. Meditation ist ein ständiger Begleiter, der auf deinem Lebensweg bei dir sein kann, damit du immer mehr und mehr verstehen kannst, wer du wirklich bist. Wenn du verstanden hast, was Meditation ist und wie du richtig meditierst, bist du in Kontrolle über deinen Körper, über deine Gefühle, deiner Lebensvision, deinen Beziehungen und über deine Gedanken. Viele verstehen in ihrem Leben nämlich nicht, warum sie überhaupt leben und leben ihr Leben hauptsächlich unbewusst, was ich einfach nur absolut schade finde. Wenn du mehr über dein Leben verstehen möchtest und den Weg zu deinem höheren Selbst finden willst, dann ist Meditation ein absolutes Muss für dich. Aufgrund ihrer simplen Anwendung und ihrer massiven Wirksamkeit ist die Meditation in allen spirituellen Lehren oder religiösen Richtungen überall auf der Welt bekannt. Meditation ist aber kein Neuzeitphänomen, sondern existiert schon sehr lange. Gehen wir dazu in unserer Menschheitsgeschichte ein paar Jahrtausende zurück. Shiva hinduismus in MeditationsstellungIm alten Hinduismus findet man in alten philosophischen Schriften, den so genannten Upanishaden der Veden, die mehr als 3000 Jahre alt sind, die ältesten Berichte von Meditationen. Sie stellen es als einen Zustand dar, indem man versteht, das der Mensch mit der Welt um sich herum in Verbindung steht. Es ist eine Art sich von den Gedanken zu trennen, die uns denken lassen, dass wir kein Teil von der Natur sind. Man versteht dabei, dass wir nicht von der Natur getrennt sind, sondern ein Teil von ihr sind, besser noch: Wir sind die Natur selbst. In Indien ist die Meditation für viele Menschen immer noch ein Lebensbestandteil. Und so fand Buddha auch die Kraft die hinter der Meditation steckt, um zur Erleuchtung zu kommen. So setzte er sich vor einen Pappelfeigen-Baum und versprach sich nicht zu bewegen, bis er schließlich die wahre Natur hinter dem Sein verstanden hat. So wurde Meditation für den Buddhismus auch zu einem wichtigen Bestandteil. Im Laufe der Zeit ist Meditation vor allem in östlichen Kulturen zu einer grundlegenden und zentralen bewusstseinserweiternden Übung geworden und hat sich in unterschiedliche Ausführungsarten entwickelt. So fand die Meditation ihren Weg in die Welt und wurde auch wichtig für andere Religionen unter anderem auch dem Christentum. Meditation ist also nichts, wofür man an eine festgelegte Religion glauben muss. Meditation ist absolut unabhängig und hat mit Religion im direkten Sinne nichts zu tun. Und das zeigt uns auch die heutige westliche Wissenschaft. Die Wirkung, die aus dem meditativen Zustand resultiert, ist neurologisch als Veränderung der Hirnwellen messbar! Die Meditationsforschung hat schon lange die Aufmerksamkeit unserer Mediziner und Psychologen auf sich gezogen, da sie reelle und messbare Vorteile auf unseren Körper und Geist haben.  

2. Vorteile der Meditation

Einige der erfolgreichsten Menschen unserer Zeit haben längst erkannt, wie wichtig ein regelmäßiges Training für ihren Geist ist. Persönlichkeiten wie Angelina Jolie, Twitter-Mitbegründer Evan Williams, Ford-Präsident Bill Ford oder Apple-Chef Tim Cook setzen seit Jahren auf Meditation. Und es gibt keinen Grund, warum du das nicht auch tun solltest. Neben dem absoluten Vorteil der geistigen Entwicklung, also der Möglichkeit, dass wir durch Meditation neue Gedankengänge erschließen können und somit immer mehr erfahren können wer wir wirklich sind, gibt es tatsächlich messbare Vorteile, die wissenschaftlich bewiesen sind. Und die möchte ich dir im Folgenden vorstellen:

1. Gesundheit

gesundheit durch meditierenDurch Meditation soll sich der Geist beruhigen und sammeln. Somit kann man ein absolutes Entspannungsgefühl gleichzeitig neben absoluter Wachsamkeit empfinden. Das sorgt dafür, dass man im Alltag wesentlich resistenter gegen Stress ist. Wenn man regelmäßig meditiert, kann man mit Stresssituationen wesentlich besser umgehen. Somit werden körperliche Symptome die durch Stress ausgelöst werden stark eingedämmt. Der Blutdruck sinkt, Stresshormone wie Cortisol werden eingedämmt, die Muskelaktivität im Ruhezustand passt sich an, die Verdauung beginnt besser zu funktionieren, die Hirnwellenfrequenz schwingt im optimalen Ruhezustand, und es gibt noch eine Reihe weiterer körperlicher Vorteile, die durch Stressreduktion resultieren. Alles führt aber im Großen und Ganzen dazu, dass typische Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Probleme, Rückenschmerzen oder ein geschwächtes Immunsystem auf ein Minimum heruntergefahren werden.

2. Positive Veränderung des Gehirns

Meditation hat auch einen Einfluss auf deine Hirnstruktur. Eine Studie aus dem Jahr 2005 zeigte, dass Menschen, die regelmäßig meditierten, eine dickere Großhirnrinde entwickelten als nicht-meditierende Testpersonen. Die Dichte der Nervenzellen im orbitofrontalen Cortex wurde erhöht und die Bereiche, die „für kognitive und emotionale Prozesse und Wohlbefinden wichtig sind“, waren verglichen mit der Vergleichsgruppe um bis zu fünf Prozent gewachsen. In weiteren Tests wurde herausgefunden, dass Meditation den Mandelkern schrumpfen lassen kann, eine Struktur im Gehirn, die unter anderem an der Steuerung von Angst beteiligt ist.

3. Kreativitätssteigerung

meditation steigert die kreativitätUnser kreatives Denken wir vom Neocortex gesteuert. Dies wird aber durch unser limbisches System beeinflusst. Wenn wir also mit unseren Gefühlen und Emotionen nicht im klaren sind, leidet unsere Kreativität darunter. Wissenschaftler der Brown University fanden aber heraus, dass wir durch regelmäßiges Meditieren unsere Emotionen besser unter Kontrolle bringen können, sodass das limbische System unseren Neokortex nicht mehr blockiert. So kann man seinem Gehirn helfen, die Wege zu kreativem Denken freizulegen.

4. Risiko für Depressionen sinkt

Wissenschaftler der Lund University in Schweden konnten beweisen, dass Meditation bei Depressionen und Angststörungen genauso wirksam ist wie kognitive Verhaltenstherapie. Psychologen empfehlen daher immer öfter die Meditation als wirksame Therapiemethode.

5. Steigerung der Konzentration

Durch regelmäßiges meditieren verändern sich Aktivität und Anzahl der Verknüpfungen von Nervenzellen, welche eine gegenwartsbezogene Aufmerksamkeit und eine Konzentration auf das Hier und Jetzt ermöglichen. Dazu fördert regelmäßiges Meditieren das Gedächtnis, verbessert die Problemlösungskompetenz und unterstützt generell den Erhalt der kognitiven Fähigkeiten. Weiterhin gibt es noch unzählige weitere Vorteile der Meditation, aber wenn ich jetzt alle aufzählen würde, würde der Artikel viel zu lang werden. Ich habe dir die wissenschaftlichen Quellenangaben und noch weitere Artikel zu noch mehr Vorteilen der Meditation im folgenden aufgelistet, also falls du noch mehr Infos haben willst, kannst du dort auch mal vorbeischauen.   Wissenschaftliche Quellen: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ http://www.mbsr-training-hamburg.de/pdfs/BR-online_Geist_ueber_Materie.pdf http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27939/1.html http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety http://dl.acm.org/citation.cfm?id=2305285   Artikel zu Vorteilen von Meditiation: http://www.on-zine.net/wissenschaft/die-wissenschaftlich-erwiesenen-vorteile-der-meditation-55562012 https://www.flowgrade.de/blog/vorteile-der-meditation/ http://www.wds-online.eu/nutzen-meditation.html http://kadampa.org/de/meditation/die-vorteile-von-meditation  

3. Meditationsarten

Ich möchte dir im folgenden vorstellen, welche Arten von Meditation es gibt, damit du dir einen kleinen Überblick verschaffen kannst. Im Grunde genommen verfolgen alle Meditationen das gleiche Ziel, das ich dir ja bereits genannt habe: Die Expansion des Bewusstseins auf physischer und mentaler Ebene. Über Jahrtausende hinweg haben sich aber unterschiedliche Meditationsarten entwickelt. Aber um selbst meditieren zu können musst du die verschiedenen Meditationsarten nicht zwangsläufig kennen. meditation-1287207_640 Im Grunde gibt es 2 grundsätzlich verschiedene Arten von Meditation: Zum einen die passive Meditation, bei der man sich hinsetzt, die Augen schließt und nichts tut und die aktive Meditation bei der man sich körperlich betätigt und achtsam handelt.

Stille- oder Ruhemeditation

Bei der passiven Meditation gibt es wiederum verschiedene Ausführungsformen. Dazu gehört die Stille- oder Ruhemeditation bei der man versucht einen Zustand absoluter Gedankenlosigkeit herbeizuführen. Die Aufmerksamkeit wird hierbei immer wieder aufs Neue auf die Leere oder das Nichts gelenkt. Vorteil dieser Technik ist, dass hier die Gedanken vollkommen zur Ruhe kommen. Sie empfiehlt sich vor allem für Menschen, die den Eindruck haben, dass sie von ihren Gedanken erdrückt werden.

Achtsamkeitsmeditation

Dann gibt es noch die Achtsamkeitsmeditation. Dies ist die klassischste aller klassischen Meditationstechniken. Ziel ist es deine Gedanken, Emotionen und körperlichen Phänomene im gegenwärtigen Augenblick vollkommen wahrzunehmen. Man konzentriert sich dabei auf alle Sinneswahrnehmungen und Gefühle die du in dir hast. Man lernt dadurch das nicht wertende und absichtslose Gewahrsein im Hier und Jetzt, ohne an Gedanken, Empfindungen oder Gefühlen zu haften. Das ermöglicht die Auflösung jeder Dualität und die Befreiung deiner Ego-Wahrnehmung. Diese Meditationstechnik eignet sich für absolut jeden.

Konzentrationsmeditation

Weiterhin gibt es dann die Konzentrationsmeditation. Dabei konzentriert man sich während der Meditation auf ein einziges Objekt, wie zum Beispiel den spürbaren Atem, einen einzigen Gedanken, ein Mantra oder einen fixierten Punkt im Raum. Die konzentrierte Fokussierung auf einen Gegenstand stoppt den alltäglichen Gedankenfluss und führt so zu einer tiefen Beruhigung des Geistes. Hierbei wird die Konzentration besonders trainiert, weswegen diese Meditationstechnik besonders für Menschen mit Konzentrationsschwierigkeiten empfohlen wird.

Aktive Mediationstechniken

So viel zu den passiven Meditationstechniken. Diese lassen sich wiederum auch noch weiter kategorisieren in Vipassana, Samatha, Zen und vieles mehr, worauf ich aber in diesem Artikel nicht näher eingehen möchte.  Neben den passiven gibt es ja aber auch noch die aktiven Meditationstechniken. Dazu zählt die Gehmeditation, die dynamische Meditation, der Body-Scan, Yoga, Tanz, Musik- und Gesang, Klangschalenmeditation, Tantra, Qi Gong, Tai Chi, und Ähnliches. Hier wird Meditation mit körperlicher Betätigung verbunden. Du siehst also, dass es eine Menge Arten der Meditation gibt. Falls du dich noch weiter informieren möchtest, schaue dir am Besten den folgenden Artikel an: http://ich-will-meditieren.de/meditationstechniken/  

4. Meditationsanleitung

  mönch meditiert vor landschaft   Nachdem ich dir jetzt so viele Meditationstechniken vorgestellt habe, fragst du dich bestimmt, welcher Meditationstechnik wir uns in diesem Video widmen. Ich werde dir in diesem Artikel die Achtsamkeitsmeditation näher vorstellen, genauer gesagt die ZAZEN Meditation die ihren Ursprung aus dem Zen-Buddhismus hat, da sie 1.) jeden Menschen superschnelle und große Resultate mit nur wenig Aufwand bringt, 2.) sie wirklich überall auszuführen ist, du könntest sie quasi auch direkt neben einer befahrenen Straße praktizieren und 3.) sie zunehmend je öfter man sie praktiziert immer mehr Spaß macht und man sie sehr gerne ausführt. Kommen wir also zum 4. Teil des Artikels, in dem ich dir das Meditieren beibringe.

Schritt Nr. 1: Platz zum Meditieren finden

Suche dir einen Platz, an dem du meditieren möchtest. Dieser Platz kann überall sein, aber als Anfänger würde ich dir einen Platz empfehlen, an dem du deine Ruhe hast. Mit der Zeit wird es dir leichter Fallen auch an Plätzen meditieren zu können, wo der Geräuschpegel ein wenig stärker ist und wo auch Menschen um dich herum sind. Eins steht auf jeden Fall fest, es ist egal an welchem Ort du meditieren willst. Es gibt keinen Ort, der sich für alle Personen optimaler zum Meditieren eignet als ein anderer. Es spielt also keine Rolle, ob du zu Hause auf deinem Küchenboden meditierst oder vor dem Taj Mahal in Indien. Die Hauptsache ist, dass du dich dabei wohl fühlen kannst und dich voll und ganz der Meditation widmest. Der Ort ist also nicht entscheidend für deinen Meditationserfolg. Es gibt keinen guten Ort und keinen schlechten Ort zum meditieren, jeder Ort eignet sich zum meditieren.

Schritt Nr. 2: Sitzposition einnehmen

Setze dich im Schneider-, Lotus-, Seiza- oder Burmesischen Sitz hin. Wenn dir diese Sitzarten unbequem erscheinen, kannst du auch ein Meditationskissen benutzen. In der Videobeschreibung findest du mehr dazu. Dieses Kissen kann dir auf jeden Fall dabei helfen länger und entspannter in der Meditationshaltung zu bleiben.

Schritt Nr. 3: Körperhaltung einnehmen

Halte deinen Rücken gerade und finde die Mitte zwischen Entspannung und Spannung. Deine Hände kannst du entweder auf deine Knie legen oder berühren lassen und in den Schoß legen. Du kannst auch sogenannte Meditations-Mudra machen wenn du willst. Deine Augen sollten entspannt sein. Wenn du sie während der Meditation öffnen willst, da es dir sonst zu anstrengend wird sie zu zu lassen, kannst du das natürlich auch gerne tun.

Schritt Nr. 4: Tief ein- und ausatmen

Atme so tief wie möglich ein und aus. Das hilft dir dabei deinen Blutfluss zu erhöhen und den Sauerstoff in deine Zellen zu bringen. Somit wird es dir leichter Fallen den Einstieg in die Meditation zu finden. Atme am besten tief ein, warte ein bisschen, sodass der Sauerstoff von deinen Lungen gut aufgenommen wird und atme langsam aus. Benutze dazu am besten die Bauchatmung, da sie deinen gesamten Körper entspannt und deine inneren Organe zudem noch massiert. Atme in etwa 10 mal auf diese Weise.

Schritt Nr. 5: Rhythmisch atmen

Hier beginnen wir mit der eigentlichen Meditationstechnik. Folge jetzt einem rhythmischen Atmungsmuster. Das ganze ist auch nicht kompliziert. Atme einfach ca. 3 Sekunden ein, halte die Luft für ca. 2 Sekunden in der Lunge und atme anschließend ca. 3 Sekunden aus. Zähle daher beim Einatmen bis 3. Zähle bis 2 während du die Luft anhältst und zähle dann wieder bis 3 während du ausatmest. Mit der Zeit wirst du diesem Rhythmus völlig automatisch folgen können, ohne mitzählen zu müssen. Finde den angenehmsten Rhythmus für dich, ohne dass du dich dabei beeilen oder ausbremsen musst. Benutze dabei die Bauchatmung, da dies die natürlichste Atmungsform ist, die auch unbewusst von uns ausgeführt wird, wenn wir Schlafen oder entspannt sind.

Schritt Nr. 6: Achtsamkeit folgen

Sei Achtsam und löse deine Gedanken von jeder Beurteilung. Durch die Selbstbeobachtung deines Körpers, deiner Sitzhaltung und deiner Atmung wirst du dich bald mit dem gegenwärtigen Ort und Moment verbunden fühlen. Versuche die Gedanken die bei dir auftauchen nur zu beobachten. Folge ihnen nicht. Wenn ein Gedanke auftaucht und das werden sie mit ziemlicher Sicherheit, dann beobachte ihn einfach nur. Urteile über nichts und versuche auch nichts zu überdenken. Nimm einfach nur deine körperlichen und geistigen Empfindungen wahr. Konzentriere dich auf die vollkommene Achtsamkeit. Als Anfänger wird dir deine Sitzhaltung mit ziemlicher Sicherheit nach einigen Minuten etwas Schmerz bereiten, da du die Sitzhaltung nicht gewohnt bist. Sehe den Schmerz als Chance ihn wahrnehmen und beobachten zu können. Wenn der Schmerz zu groß wird und deine Entspannung zu stark darunter leidet, kannst du deine Sitzposition auch ändern und wieder fortfahren. Solltest du merken, dass deine Gedanken abschweifen, und das werden sie auch mit ziemlicher Sicherheit, dann führe sie wieder zur Meditation und zur Achtsamkeit zurück. Fühle dich nicht schlecht deswegen, denn es ist vollkommen normal. Auch mir passiert das immer noch und selbst Dalai Lama erzählt in seinen Interviews das ihm das auch passiert. Es gehört zum Meditieren dazu, solange man seine Gedanken wieder zurück zur Meditation führt und weitermacht. Folge dann also nicht mehr deinen Gedanken, sondern nehme sie einfach nur wahr. Unterdrücke sie nicht, sondern registriere sie ohne über sie zu urteilen oder sie zu analysieren.

Schritt Nr. 7: Fallen lassen

Lasse dich immer weiter in den Zustand der Achtsamkeit fallen. Du wist merken, dass dein Strom der Gedanken zur Ruhe kommt und zeitweise auch komplett unterbrochen wird. Erlebe den Zustand der Stille und Leere. In diesem Zustand kannst du eine mystische Erfahrung erleben die im Zen Kenshō oder Satori genannt wird. Speziell beim Satori erlebt man sich als ursprüngliche universelle Einheit also als kollektives Bewusstsein oder nimmt die Aufhebung aller Gegensätze – insbesondere die Trennung von Subjekt und Objekt wahr. Und das ist echt ein überwältigendes Gefühl. Nachdem sich wieder plötzlich ein Gedanke einschleicht, und du merkst, dass du gerade Teil des gegenwärtigen Moments warst, realisierst du, dass du gerade eine spirituelle Erfahrung gemacht hast und sich deine Weltanschauung komplett verändert. Das ist ein Zustand der Ekstase und ich lege es wirklich jedem ans Herz es auch mal auszuprobieren. Man versteht, dass man nicht mehr allein ein Mensch ist, sondern ein Teil der ganzen Natur. Wir sind das große Ganze, das wir in unserem Alltag immer wieder zu vergessen scheinen.

Schritt Nr. 8: Rückführung

Führe dich wieder langsam zu deinem Alltagsbewusstsein und lasse die Meditation auf dich wirken. Du kannst dich jetzt wieder langsam bewegen, aufstehen und strecken. Nimm diese gesammelte Erkenntnis mit in deinen Alltag und nimm wahr, wie sehr sie dein Leben positiv beeinflusst, wie sie die Art wie du denkst erweitert, wie sie dir dabei hilft mehr und mehr zu erkennen, wer du wirklich bist. Herzlichen Glückwunsch, dann hast du erfolgreich meditiert. Das ist Meditation in seiner grundlegendsten Ausführung, die speziell auch für Anfänger oder auch für Menschen die bereits meditieren, aber den Dreh nicht so rausbekommen geeignet. Je öfter du diese Meditation machst, desto leichter wird es dir fallen diesen Zustand herbeizuführen. Und mach dir keine Sorgen, falls es nicht beim Ersten mal klappt. Ich kenne viele Leute, die sagen sie haben es 5 Minuten probiert und es hat ihnen nichts gebracht. Meditation ist etwas was man regelmäßig machen muss, damit sich die Meditation nach und nach auszahlt. Wenn du sie aber regelmäßig machst, wirst du immer schneller in der Lage sein immer tiefer zu meditieren, erfährst ein unersetzbares spirituelles Wachstum und profitierst von den unzähligen weiteren Vorteilen für deinen Körper und deinen Geist.  

5. Tipps zum Meditieren

Nun hast du das notwendige Werkzeug parat um auch mit dem Meditieren loszulegen. Zum Schluss möchte ich dir noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die dich beim Meditieren unterstützen können: luang po meditationsstatue 1. Der Ort ist zwar nicht wichtig für den Meditationserfolg, kann dir aber das meditieren erleichtern. Finde heraus, welcher Ort dir gut tut und wo du eventuell eine besondere Schwingung für dich finden kannst. 2. Eine sanfte Meditationsmusik kann, vor allem für Anfänger hilfreich sein in die Mediation hineinzufinden. Meditationsmusik findest du auch auf meinem Kanal. 3. Wenn es dir schwer fällt zur Ruhe zu kommen, kannst du deine Atemzüge zählen. Beginne bei 1 und ende bei 10, danach beginnst du einfach wieder bei 1 und fährst soweit fort. Sollten deine Gedanken währenddessen abschweifen und du weißt nicht mehr wo du mit dem Zählen warst, fängst du einfach wieder bei 1 an zu zählen. 4. Meditiere auch mal mit offenen Augen um einen unterschied festzustellen. Ich mache das meist so, dass ich mit geschlossenen Augen beginne und irgendwann merke, dass es anstrengend wird sie geschlossen zu halten. Dann öffne ich sie leicht und schließe sie ab und zu. Das Ganze passiert bei mir schon unbewusst. 5. Meditiere mal vor einer Kerze. Feuer hat irgendwie etwas Magisches an sich und zieht dich tief in seinen Bann. 6. Lege dich beim meditieren nicht hin, da das meistens im Schlaf endet. Wenn du müde bist, dann solltest du vielleicht erst 20 Minuten vor deiner Meditation schlafen. Vergiss nicht, während der Meditation musst du dich konzentrieren und entspannen gleichzeitig und das gelingt dir oft am besten, nachdem du geschlafen hast. 7. Meditiere regelmäßig. Es spielt keine Rolle ob du 10 Minuten oder eine ganze Stunde meditierst. Wichtig ist, dass du es regelmäßig und damit meine ich jeden, bis jeden zweiten Tag praktizierst. Es ist etwas, das dich während deines Lebens begleiten sollte, da du beim meditieren nur Erfolge verzeichnen kannst, wenn du regelmäßig dran bleibst. 8. Finde deine geeignete Wohlfühlzeit für deine Meditation. Bei mir sind es in etwa 15 Minuten. Es darf aber ruhig auch mal mehr sein. Für Anfänger eignet es sich einen Timer zu verwenden. Mit der Zeit kann man diesen aber auch weglassen. 9. Meditiere nicht, nachdem du sehr viel gegessen hast, denn dann wirst du merken, dass dir das Meditieren sehr schwer fallen wird und du dich nur schwer konzentrieren kannst. 10. Habe Spaß am meditieren und motiviere dich täglich dazu, dann wird es dir mit der Zeit immer mehr und mehr Spaß machen und das meditieren wird zu einer richtigen Gewohnheit, die du gar nicht mehr missen möchtest. Alles klar, das war´s so weit zu diesem Meditationscrashkurs. Du konntest jetzt also lernen, was Meditation genau ist, welche Vorteile du durchs meditieren hast, welche Meditationsarten es gibt, wie du selbst die ZAZEN-Mediation ausführst und welche Tipps du anwenden kannst, um besser im meditieren zu werden. Ich denke du hast in diesem Video eine Menge lernen können. Falls du jemanden kennst, der das Meditieren auch lernen möchte, dann teile doch dieses Video mit ihm, vielleicht hilft es ihm ja auch weiter. Wenn du mehr über Meditation wissen willst oder ein paar geführte Meditationen von mir anhören willst, dann schau doch mal auf meiner Meditationswebseite www.12trance.de vorbei. Dort kannst du sicherlich noch einiges mehr über Meditation erfahren und kannst dich auch von meiner Stimme in deine Meditation begleiten lassen. Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann lass doch auch einen „Like“ da, für dich ist es nur ein kleiner Klick, der mir aber in der Summe sehr weiterhilft. Wenn du noch Fragen, Anregungen oder Kritik hast, dann lass auf jeden Fall einen Kommentar da, ich freue mich darauf ihn zu lesen. Alles klar, dann würd ich sagen sehen wir uns im nächsten Artikel wieder, indem wir unser Bewusstsein weiter entfalten und unserem HigherMind einen Schritt näher kommen. Ciao.   

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  1. Danke, danke, für diese Anleitung zu meditieren. Es machte mich ruhig und ergriffen (dabei habe ich noch gar nicht meditiert)! Es war eine sehr bodenständige, fachmännische und liebevolle Einführung. Es motiviert zu meditieren.

    Du bringst es mit so viel Freude und Selbstbewußtsein und jugentlichen Scharm den Vortrag-Information herüber.

  2. Vielen Dank für dieses wunderbare Video !

    Dieses uralte Wissen erwacht wieder.Wir sind ja Seelenmenschen, und im Rückzug in das Innere spüren wir, das wir mit dem Äußeren nicht identisch sind, so wie es derzeit auf unserem Planteten aussieht.-Von der inneren, wirklich wahren Perspektive aus gesehen..

    Die Seele ist ewig, voller Bewusstsein und voller Glückseeligkeit.

    Wir meinen das nur die Realität im Außen “ real “ ist.In diesem Außen versucht man pausenlos dieses reine Bewusstsein der Seele durch
    eine Nivellierung in ein unbewusstes Feld zu führen und dort fest real als Realität zu verankern..Was wir im Außen sehen ist nur eine Ego-Projektion, von etwas was man nicht ist.Wobei die Ego-Projektionen die wir erleben,zum großen Teil von den Mächtigen nicht zum Wohle der Menschheit gesteuert sind.
    Ist diese Erkenntnis im Außen wieder erwacht, dann wird fast jede Handlung zu Meditation, weil wir sie bewusst wahrnehmen und nur entsprechend unserer Seelenqualitäten ausführen wollen und können.

    Deshalb ist die Meditation so wichtig, einen Rückzug aus der Reizüberflutung der illusorischen äußeren Welt, in unsere Innere Welt zu machen die uns hilft, auch im Äußeren was zu verändern. Damit wir wieder unserer Verantwortung für unseren Planeten und allen Mitgeschöpfen gewahr werden.

    Mira

  3. Gut was du von dir gibst, hast eine angenehme Stimme. Solltest mit den Händen und Armen nicht zu viel arbeiten, da es störend wirken kann. Ansonsten toll !

  4. Ja gut ! Schon schön was du von dir gibst. Es passieren so viele Dinge im Dasein das man gar nicht weis wohin damit !

  5. Super Video von Dir, vielen Dank dafür !

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