Sonnenstrahlen scheinen durch die Wolken

Religion VS. Spiritualität – 10 heftige Unterschiede

Religion und Spiritualität! Wenn ich von Spiritualität spreche, schauen mich dich meisten Menschen ganz verdutzt an. Viele sind immer noch der Meinung, dass es doch das Selbe wie Religion sei. Andere meinen ich befasse mich mit Hokuspokus, oder, dass ich irgendetwas Satanistisches mache.
In diesem Beitrag zeige ich dir 10 verschiedene Unterschiede zwischen Religion und Spiritualität, damit auch du jedem Skeptiker erklären kannst, was Spiritualität wirklich ist. Viel Spaß!

Schaue Dir hier das Video zum Beitrag an

Links zum Video: Grundkurs Spiritualität

Bevor es losgeht möchte ich mich schonmal im Vorfeld dafür entschuldigen, dass ich in diesem Video die Religion vermutlich etwas schlecht ins Licht rücken werde. Damit möchte ich keinesfalls bestimmte Religionen angreifen oder damit sagen, dass Religionen per se schlecht sind. Es gibt viele Gemeinden in verschiedensten Religionen, die Tolles hervorbringen und ohne die unsere Welt sicherlich nicht ein solch schöner Ort wäre, wie heute. Trotzdem muss man auch den Schattenseiten ins Auge blicken können. Und genau diese Faktoren machen den Unterschied zwischen Spiritualität und Religion aus. Und diese stelle ich dir jetzt vor:

1. Religion erzählt dir von der „Wahrheit“ – Spiritualität lässt sie dich entdecken

In den meisten Religionen findet man eine heilige Schrift, die Bibel, der Koran oder Tanach. Dort wird die eine Wahrheit kommuniziert, die sich jedoch von allen anderen unterscheidet. Jede Religion versucht ihre Wahrheit zu vermitteln. Andere Ansichten werden nicht toleriert. Anders ist es in der Spiritualität. Hier gibt es kein Schriftwerk, das dir sagt, was richtig oder falsch ist. Du selbst darfst andere Schriftwerke studieren, um die eigene Wahrheit, die individuell für dich gilt, zu entdecken.

2. Religion sagt, wie du dich zu verhalten hast – Spiritualität sagt, dass du sein sollst, wer du bist.

Bestimmte Verhaltensnormen in Religionen sind sehr üblich. Christen haben keinen Sex vor der Ehe, Muslime dürfen kein Schweinefleisch essen, Juden müssen fasten, der Buddhist darf keiner Fliege etwas zu Leide tun. Dies sind nur ein paar Beispiele. Jede Religion versucht ihren Anhängern viele Verhaltensweisen aufzuzwängen – egal, ob sie gut oder schlecht sind. In der Spiritualität ist alles erlaubt. Jeder Mensch darf seine eigenen Verhaltensweisen festlegen.

3. Religion lehrt Regeln und Gebote – Spiritualität hat keine

Wer sich nicht an die 10 Gebote hält, der wird gesteinigt. Wer Sünde begeht, der kommt in die Hölle. Auch im Islam sollen laut dem Koran Ungläubige verfolgt werden. Wer sich nicht an die Regeln hält, dem drohen schlimme Strafen. Anders ist es in der Spiritualität. Hier ist alles erlaubt. Hier wird Karma großgeschrieben. Spirituelle Menschen verstehen: wer Gutes tut, dem wird Gutes widerfahren. Wer anderen Menschen leid zufügt, der wird selbst vom Leid verfolgt.

4. Religion verlangt, den Wegen anderer zu folgen – Spiritualität lässt euch eure eigenen Wege erschaffen

Jesus fand den Weg der Nächstenliebe. Buddha den Weg der goldenen Mitte. Mohammed ist der Bringer des Friedens. In jeder Religion werden immer die gleichen Wege vorgestellt, an die man sich ebenfalls halten soll. In der Spiritualität weiß man jedoch, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg finden muss. Schließlich mussten Jesus, Buddha oder Mohammed ebenfalls ihren Weg finden. Warum auch nicht wir?

5. Religion basiert auf Angst – Spiritualität auf Liebe

Wer die Bibel oder den Koran mal liest, der wird vermutlich geschockt sein, wie viel Gewalt darin vorkommt. Diese Bücher sind voll von grausamen Geschichten, negativen Wörtern und angsteinflößenden Sätzen. Dies wirkt sich drastisch auf das Verhalten der Anhänger aus. Sie fürchten sich davor, etwas falsch zu machen. Sie haben Angst davor, dass Gott oder Allah sie bestrafen wird. Anders ist es in der Spiritualität, hier konzentriert man sich auf den Gegenpol, auf die Liebe. Hier konzentriert man sich auf das Positive und blickt nach vorn voller Hoffnung und Zuversicht, anstatt sich voller Angst hinter seinen Möglichkeiten zu verstecken.

6. Religion ist von anderen Religionen getrennt – Spiritualität vereint sie

Ist dir schonmal aufgefallen, dass Religionen sich von anderen abgrenzen? Seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte herrscht Krieg zwischen den Religionen. Die alten Ägypter führten ihre Kriege aufgrund unterschiedlicher Glaubensrichtungen. Das Christentum führte im 16. Jahrhundert, zu Zeiten der Revolution, einen langjährigen Krieg. Bis heute ist das Christentum gespalten. Genauso wie der Islam. Heute bekriegen sich immer noch die Schiiten und die Sunniten und kein Ende ist bislang in Sicht. Die Spiritualität sucht hier nicht nach Unterschieden, sondern nach Gemeinsamkeiten. Hierbei versucht man Kerngedanken aus verschiedenen Religionen herauszukristallisieren und so sein eigenes großes Bild der Wahrheit zu schaffen. Jeder der eine andere Meinung oder eine andere Sichtweise hat, ist willkommen. Spirituelle Menschen wissen, dass andere Sichtweisen sie inspirieren können.

7. Religion macht dich zum Diener Gottes – Spiritualität zeigt dir, dass du Gott bist.

In vielen Religionen bittet man Gott um Hilfe, huldigt ihm und befolgt die vorgegebenen Rituale. Man betet, man leidet und man wartet bis sich etwas durch Gottes Hand ändert. In der Spiritualität ist Gott nicht im Äußeren zu finden, sondern Gott ist in deinem Inneren. Du bist Gott, du bist der Schöpfer deiner Realität und du bist auch selbst für dein Schicksal verantwortlich. Hier ist es nicht erforderlich, dass du Gott anbetest, ihm Opfer darbietest oder seinen Zorn durch Beichten linderst. In der Spiritualität gibt es keinen Gott in dieser Hinsicht.

8. Religion hält dich in der Gemeinschaft fest – Spiritualität macht dich frei

Wer aus der Kirche austritt ist kein Christ mehr, wer Allah den Rücken zukehrt, wird von der Gesellschaft verstoßen. Menschen die anderer Meinung sind, werden ausgegrenzt. Die Religion versucht dich mit allen Mitteln festzuhalten und jagt dir ein ganz schlechtes Gewissen ein, wenn du sie verlässt. Die Spiritualität hingegen macht dich frei. Sie erlaubt dir andere Religionen zu erkunden, unterschiedliche Bräuche zu leben und ein Leben nach deinen Wünschen zu gestalten. Die Spiritualität ist keine Vereinigung oder Gemeinde. Die Spiritualität ist eine Art Lebenseinstellung.

9. Religion konzentriert sich auf die Vergangenheit und Zukunft – Bei der Spiritualität geht es um den gegenwärtigen Moment

In vielen Religionen erzählt man von vergangenen Geschichten, die einem dabei helfen sollen die eigene Zukunft zu verbessern. Leider wird hierbei oft der Moment im hier und jetzt übersehen! Dies ist doch der einzige Moment in dem wir unser Glück wirklich in den Händen haben. Nur jetzt können wir handeln, nur jetzt können wir unser Leben zu einem besseren machen. Klar ist die Vergangenheit wichtig, um aus ihr zu lernen und die Zukunft, damit man seinen Weg gehen kann. Wer aber in der Vergangenheit lebt, lebt ein Leben voller Ängste und wer ein Leben in der Zukunft lebt, lebt ein Leben voller Sorgen.

10. Religion ehrt andere – Spiritualität ehrt dich!

Jede Religion hat ihre Figuren, die von ihren Anhängern verehrt werden. Ob Jesus, Mohammed, Krishna oder Martin Luther. Ständig wird von ihnen und ihren Taten gepredigt. Wir sollen uns doch ein Vorbild an ihnen nehmen. Dies ist auch super, allerdings vergessen viele Religionen das Wichtigste! Die Ehrung seiner Selbst. Hier wird nicht versucht das Wunder in anderen zu sehen, sondern das Wunder in sich selbst. Nur wer sich selbst ehrt und seinen Weg findet, der kann wirklich etwas Großes in der Welt vollbringen.

Religion - Religiöse Hände im Licht

Du siehst also, Religion hat so seine Schwächen. Dies ist vermutlich auch der Grund, warum viele Religionen in unserer Zeit immer unpopulärer werden und warum sie teilweise sogar verachtet werden. Ich denke langsam kommt der richtige Zeitpunkt, an dem die Spiritualität einen neuen Stellenwert in unserem Leben erhält. Die Spiritualität beginnt dort, wo Religion endet! Sie verbindet uns, sie hilft uns dabei unser volles Potential zu entfalten. Sie hilft uns dabei die Welt zu verändern, mehr Frieden in die Welt zu bringen, mehr Liebe zu teilen. Wie du sehen kannst, ist die Spiritualität eine Lebenseinstellung, die jedem helfen kann. Dies muss nicht heißen, dass jeder seiner Religion entsagen soll. Ich möchte damit lediglich sagen, dass wahre Religion nicht ohne Spiritualität auskommt. Spiritualität kann aber auch ohne Religion auskommen! Spiritualität ist etwas, worauf Religionen stützen. Die Basis jeder Religion. Das was alle Religionen miteinander vereint. Lasst uns deshalb das machen, was uns alle Religionen versuchen zu lehren. Das was uns Jesus, Buddha, Krishna oder Mohammed versuchte mitzuteilen: Der Schlüssel steckt in der Liebe! Lasst uns diese gemeinsam von innen nach außen tragen!

Hey, ich weiß, dieses Thema ist sehr kontrovers und viele werden entweder meiner Meinung voll zustimmen oder voll dagegen sein. Ich freue mich dieses Mal besonders auf eine hitzige Diskussion in den Kommentaren. Wer weiß, vielleicht können wir uns alle gegenseitig inspirieren ... Ich bin schon sehr gespannt!

Dann würde ich sagen, sehen wir uns in nächsten Beitrag wieder, indem wir unser Bewusstsein weiter entfalten und unserem HigherMind einen Schritt näher kommen. Ciao

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  • Ich bin voll deiner Meinung, für mich gibts da gar nichts zu diskussieren.

  • Hallo Andreas,
    DAS ist dass Beste was ich zu diesem Thema je gelesen habe.
    Ich habe lange gesucht und in verschiedenen Glaubensgemeinschaften versucht meinen Platz und meinen Frieden zu finden.
    Bis ich merkte das genau dieses Regelwerk, das jeder Gemeinschaft zugrunde liegt, mich davon abhielt wirklich meinen ganz
    eigenen Weg und damit meinen Seelenfrieden zu finden.
    Heute lebe ich frei und ohne Angst das was mir wichtig ist und das Leben könnte nicht schöner sein.
    Es braucht Mut aus einer Gemeinschaft, wie auch immer die sich nennt (Familie z.b), auszusteigen aber es lohnt sich.
    Sehr gut das du den Mut gefunden hast diesen Artikel zu posten und es so klar zu benennen!

  • Schön dass du das mal ansprichst! Ich muss sagen ich bin ganz deiner Meinung. Auch schön das du dich dazu entschlossen hast. Top!

  • Hallo Andi, also als Erstes vielen Dank dafür, dass man bei Dir auch lesen kann, was in Deinen Filmen zu sehen und zu hören ist. Ich mag lieber lesen und dabei mitdenken und mitfühlen, Filme sind nicht so mein Ding und ich hätte schon längst Deinem Kanal den Rücken gekehrt, gäbe es nur Filme und das wäre ja durchaus schade.

    Nun zu Deinem Thema heute. Etwas Neues gesagt hat es mir nicht, ist aber dennoch wertvoll, weil es klar auf den Punkt bringt, was in mir eher so herum schwirrt. Religion oder Spiritualität. Meine Wahl fiel/fällt ganz klar auf Spiritualität. Religion erlaubt mir keine eigene, von mir mögliche Weiterentwicklung. Ich konnte nie eine finden, die zu mir und meinen Wertvorstellungen passte und diese auch lebt. Zu viel „Muss“ in etwas, das doch Frieden, Liebe, Glück bringen sollte. Und dann fand mich die Spiritualität. Wie und warum auch immer, plötzlich war sie da. Mein Blickwinkel über die Welt, das Leben, mein Leben änderte sich total. Plötzlich war ich frei und offen. Und ja, ich darf Elemente verschiedener Philosophien mischen. Über den Schamanismus kam ich zum Buddhismus und verstand es lange nicht, bis ich begriff, dass es nicht darum geht, etwas Bestimmtes zu befolgen, sondern zu schauen, was brauche ich, was ist wichtig für mich, für meinen Weg, für meine Weiterentwicklung, für meine Wertvorstellungen, die ich immer hatte, aber nie so wirklich bewusst leben konnte. Die Philosophie des Buddhismus hat es mir angetan, aber ich brauche keine Tradition, keine Anbetungen, Verehrungen, ich tue das, was mir gut tut. Ich lasse mich leiten von Buddhas Lehren, ohne ein Dogma drin zu sehen. Buddha hat gesagt, hinterfrage alles und schau, ob es das Richtige für dich ist. So ist er mein Wegweiser geworden und ich fühle mich frei, auch in andere Richtungen zu schauen und immer wieder neu zu entscheiden, wo ich hin will. Und gelingt es nicht, alle Regeln zu befolgen, was ja wirklich nicht so einfach ist, dann ist das einfach so. Ich brauche nur die Liebe dazu zu nehmen und Verständnis und Mitgefühl und so bin ich frei, mich weiter zu entwickeln, Fehler haben zu dürfen. Kein Zwang, kein Drang, keine Angst, nur Liebe und Verständnis. Und Dankbarkeit. Und keine Gewalt.

  • Ich kann mich den meisten Punkten leider nicht, oder nicht uneingeschränkt anschließen. Wer mit Religion ein Problem, welcher Art auch immer, hat, der wird immer ein Haar in der Suppe finden und alles was von dort kommt ablehnen, oder zumindest anders auslegen. Wer Religion jedoch einmal „erfahren“ hat und das kann man nicht erklären, so wie man manche spirituellen Weisheiten auch nicht lernen, sondern nur erfahren kann, der weis wie viel daran ebenso wahr ist, wie an manchen (und nicht allen) spirituellen Erkenntnissen.

    Andi ist hoffentlich auf einem guten Weg. Inwieweit er seine Lehren selbst erfahren hat, oder hier nur denen Anderer folgt kann ich nicht beurteilen. Selbst die Philosophie eines Siddharta Gauthama wird heutzutage oft wie eine Religion praktiziert, wenn auch als eine ohne Anbetung an ein höheres Wesen. Dabei war das so nie von diesem gedacht. Und die Worte eines Patanjali, welche sich um die Existenz eines Wesens welches sogar als Gott bezeichnet wird, drehen, sind eher eine Geistesschulung, denn eine Religion.

    Ganz so einfach ist es leider nicht, Herr Schwarz.

    • Das finde ich auch absolut toll, dass du deine Meinung hier im Kommentar verfasst!
      Ich stimme dir voll zu, dass man Religion oder Spiritualität erfahren muss! Wer welchen Weg wählt, ist jedem natürlich selbst überlassen. Da gibt es kein richtig und kein falsch! Jeder Mensch ist individuell und aus jeder Anhängerschaft geht tolles hervor!
      Das es nicht so einfach ist, ist mir gewiss klar! Dennoch ist es ein Anfang, um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen 🙂

  • Ein sehr wichtiges Thema für viele zurzeit, ein Lob an dich und deine Arbeit.
    Im 3. Punkt erwähnst du das Spirituelle an das Karma glauben, dies dennoch stimmt nicht vollends, und gilt auch nicht für alle, ist aber auch ein anderes Thema 😉
    Weiter so!!!

    • Das stimmt ja! Vielleicht nicht ganz an das was Karma symbolisiert, aber zumindest an Ursache und Wirkung! Das alles was passiert, aus einer vorherigen Tat resultiert. So kann man mit seinen Taten im Vorfeld Leid oder Schmerz reduzieren. Ich habe es mit erlaubt das Wort Karama zu verwenden, weil dann sofort klar ist, was hier gemeint ist.

  • Ich stimme deinen Aussagen voll und ganz zu.
    Danke für deinen Mut und deine Initiative.

    Auch nochmal vielen vielen Dank für die Bereitstellung des Albums mit den Binaural Beats.
    Habe ich mir gleich gekauft. Ist toll. Für jede Situation ist was dabei.
    Super Andi, bin schon gespannt auf dein nächstes Projekt.

    Liebe Grüße
    Dagmar

  • Deckt sich zu 100 % mit meiner Meinung. Lese gerade W.Buhlmann Expeditionen ins Jenseits. Da wird dieses Thema ausführlich behandelt. Dietmar

  • Man erkennt deine starke Abneigung gegenüber Religion….. Einige deiner Punkte sind so nicht haltbar – zumindest im Sinne moderner Theologie. Anscheinend fehlt es dir am nötigen Hintergrundwissen über exegetische und hermeneutische Verfahren. Ich kann gut verstehen, dass man Religionen ablehnt – ich stehe dem ganzen auch kritisch gegenüber – aber man sollte es auch rational begründen können und nicht einfach mit Klischees spielen.

    • Nunja, so wie ich das sehe gebe ich meine eigene Meinung wider. Ich finde es sogar gut, wenn man mir widerspricht. Meiner Meinung nach entsteht nicht nur viel Positives durch Religionen, sondern auch viel Negatives! So ist das nunmal, die Welt ist von Dualität geprägt. Es gibt immer und überall eine Kehrseite.

  • Wow, super Bericht, herzlichen Dank! Sehe es genau so. Weise Einsichten. Wie John Lennon schon sagte: „Love is the answer“. Oder auch:“ All you need is Love. Love is all you need“. – War lange auf der Suche nach Antworten. Im Christentum habe ich sie nicht gefunden. Jesus lehrte zwar auch über Widergeburt (und Karma), was aber leider im 12. Jahrhundert aus den Schriften entfernt wurde… Ich denke, die Religionen sind bewusst „niedrig gehalten“, resp. erzählen nicht die ganze Wahrheit, da sie menschengemacht sind und die Menschen lieber im Glauben daran halten, dass sie Opfer und nicht Schöpfer sind. So haben die Religionen natürlich ihre Macht erhalten können; klar. Und das ist ja auch in ihrem Sinn… Religionen erzeugen auch immer wieder Kriege. All das war natürlich auch überhaupt nicht im Sinne von Jesus, Buddha, Krishna oder Mohammed. Aber langsam kommen wir in ein neues Zeitalter. Je mehr Menschen sich dafür öffnen, desto eher wird es sich zum Guten wenden. Denn wie heisst es so schön? Gedanken versetzen Berge.

  • Endlich mal eine knackige kurze Zusammenfassung. Ja so ist es. In Punkt 7 möchte ich hinzufügen, daß es doch einen Gott im Außen gibt. Man könnte ihn als Ur Gott benennen oder die Quelle. Wir sind Bewußtsein, ein Fragment vom Urgott.

    • Danke für deinen Kommentar 🙂 so ähnlich sehe ich das auch, Nur das ich so ziemlich Bewusstsein mit Gott gleichstelle 🙂 Also bei mir ist das quasi das Gleiche

  • Mich hat schon gewundert, dass Gott bei Dir quasi nicht vorkommt. Atheismus light. Das erscheint mir als ein rasch auf die Beine gestelltes Provisorium, um hier Deine „Erkennnisse“ zu vertreten. Diese Erkenntnisse stammen aber von anderen seriösen Wissenschaftlern vor Dir, die einen langen Weg der Forschung gegangen sind….

    • Also ehrlich gesagt, glaube ich schon an Gott, allerdings nicht so wie es eine einzige Religion beschreibt. Ich mache mir ein eigenes Bild davon.

  • Beides sind Seiten einer Mediale, deswegen heißt es z.B in der Biebel, wenn Gott sagt ich bin das A und das O.
    In der Offenbarung des Johannes wird auch beschrieben, dass wir uns nicht wie verrückt vor Gott in den Staub werfen sollen, sondern das “Gott“ uns Mitknecht ist und er uns auf Augenhöhe begegnen will.

  • Ich bin gläubige Christin , ich bin froh das du dieses Video gemacht hast . Den Nächsten Liebe für zum Frieden.

  • Man kann wohl mit beiden leben. Wir brauchen innere Freiheit (Spiritualität), um richtig lieben zu können. Den Gott brauchen wir, um uns ohne Angst zu entwickeln- Ich denke, ich kann mit beiden leben. Aber das Thema ist sehr interessant.

  • Hallo Andi Wahnsinn, dem ist nichts hinzuzufügen,
    Das war zwischenzeitlich meine Frage, Hast Du schon in der Zwischenzeit einige Erkenntnisse bekommen? Das Video war die Antwort.
    Ich seh das alles genauso.
    Trotzdem gibt es einige Menschen die die Spiritualität auch zu einer Religion machen, ich nenne nichts bestimmtes , es gibt so einige Zirkel, Gruppierungen, die von sich behaupten Sie lehren die wahre spiritualität, zwischen dem was Du machst und diesen Gruppierungen ist der Unterschied, Du möchtest das jeder auf eigenen Beinen steht, dass er erfährt wer er ist,
    Was er ist und wie er dahin kommt, die Gruppierungen die ich meine beten , man müsse ihre Heiligkeit anbeten um erleuchtet zu werden. Nur ihr weg ist der richtige Weg zur Erleuchtung.
    Also Danke Andi ???

  • Hallo Andreas, Gut gebrüllt Löwe. Das trifft das Problem ziemlich auf den Kopf. Ich habe versucht, innerhalb der Kirche etwas in Bewegung zu bringen, das ist aber praktisch unmöglich. Eigentlich wären ja die Kirchen (Religionen) frü die Föredrung der Spiritualität zuständig, aber aus welchen Grund auch immer, sie sind meilenweit davon entfernt.

  • Kluge 10 Thesen, denen ich in Ihrer Gegenüberstellung grundsätzlich zustimme.
    Doch wie weit führt der Weg der hier skizzierten Spiritualität- führt er nicht in die absolute Individualität, deren Schattenseiten wir heute oft erkennen?

  • Ich stimme voll zu,denn Glaube und Religion gibt es grosse Unterschiede.Die Religionen halten und klein mit Ängsten.

  • Stimme dir voll und ganz zu; alles wunderbar auf den Punkt gebracht, klar, verständlich, deutlich… Einfach GROSSARTIG wie du Wichtiges zusammenfassen kannst und damit KLARTEXT schaffst.

  • Super – das sind sehr gute Erkenntnisse. Aber ein Individuum, ein Geschöpf mit Gott zu vergleichen – das passt nicht.
    Jedes Geschöpf hat den göttlichen Geist in sich – ok, und deswegen ist auch jedes Geschöpf, sobald es die entsprechende Reife erreicht hat, der Göttlichkeit auch schon sehr nahe, aber es wird niemals Gott selbst sein – es wird sich niemals mit Gott vergleichen können.
    Den Gott ist einzigartig.

    Alles ist zwar ein Teil Gottes, aber nicht Gott selbst. Wenn ein Geschöpf von sich sagen könnte – ich b i n GOTT – dann müsste es auch logischerweise alles das können was Gott kann. Wir sprechen oft zu locker über den Begriff Gott.
    Aber welches Geschöpf könnte jemals die Grenzen des Raumes erkennen, bzw. ob es überhaupt solche Grenzen gibt ? Welches Geschöpf könnte von sich sagen – ich bin die bedingungslose LIEBE, welch ein Geschöpf könnte jemals die Höhe und Reife der Aspekte Gottes im WILLEN, GEDULD, DEMUT, ORDNUNG, BARMHERZIGKEIT erreichen – oder gar übertreffen ?
    Es gab bis dato nur einen der der Göttlichkeit Paroli bieten wollte. Aber mit dem göttlich GLEICHEM musst er von Anfang an passen, er versuchte es mit dem göttlich GEGENTEILIGEM und selbst da ist er immer wieder der UNTERLEGENE. Wer ausser Gott selbst, also könnte jemals sagen – ICH BIN GOTT ???

    In allen anderen Punkten darf ich dir zu 100 % beipflichten. Man kann nur in der FREIHEIT die Freiheit erkennen lernen. Und alle Glaubensgemeinschaften sind ein geistiges Gefängnis. Sie binden alles an sich, bzw. versuchen es.

    • Genau das stimmt auch! Im Grunde ist jeder Mensch (so wie Gott) mit allem verbunden. Die Trennung dessen ist nur eine Illusion. Wir alle sind eins. Wir alle sind Gott. Das ist das, was ich damit gemeint habe 🙂

  • Lieber Andi, herzlichen Dank für Deine Darlegung. Entgegen der Aussage von Harald Allermann, bin ich sehr wohl der Meinung, dass es einfach ist. Aber zuvor müssen wir uns auf den Weg begeben unser Ego zu überwinden. Religion tut alles um es zu verhindern…..füttere ich die Religion, füttere ich mein Ego……das erkennen/verstehen „religiöse“ Menschen nicht. Darum ist alles so schwer für sie…..

  • Du sprichst mir aus der Seele … dass schöne ist … ich glaube nicht … ich weiß … !!!

  • Entschuldigung?
    In einer Diskussion sollte sich niemand entschuldigen.
    Wenn ich das Video so auf mich wirken lasse kommt es mir so vor als wolltest du mir hier etwas verkaufen,
    und wenn ich den Bildschirm anschaue steht da: Der Neue Higher Mind Shop Hier gehts zum Shop.
    Lustig.
    Ich stimme dir zu das Religion der Entfaltung von einem Bewussten Bewusstsein mehr im Wege stehn als das es hilft.
    Aber wenn du es kritisierst dann doch mit ein wenig mehr Druck. Das Religion benutzt wird als Manipulationswerkzeug wird zu wenig oder gar nicht Thematisiert, das Religion als Unterdrückungsinstrument und im Verbund mit Regierungen ganze Völker ausgerottet hat..?
    Also- Wenn du schon dabei bist kannst du doch auch eine Kritik am Staat anführen. Wo sind die Kriege gegen die Weiblichkeit durch die Katholische Kirche.
    Bist du aus der Kirche ausgetreten? Du hörst dich nach einem Bayrischen Hintergrund an, wie ist es den So mit den Kirchen bei dir ?
    Liebe Liebe Liebe – Und hier gehts zum Shop.
    Alles klar.
    Ich denke seit es Menschen gibt die es Akzeptieren das jemand über Sie herrscht, kann eine Religion auch als …Argument, nein als Legitimation benutzt werden, jedes Unrecht zu Recht zu machen, so ist Religion zu einer frühen Form der Gesetzgebung geworden. Heute haben wir Gott sei Dank(hahahaha, Gott sei dank) ja ordentliche Gerichte und Staatsformen die das Unrecht der Geldreligion zu Recht sprechen. Ach so ja…die Geld und Kauf Religion wird auch nicht Thematisiert.
    Also lieber Andreas – Meiner Meinung bist du hier zu Weich und zu allgemein. Und die Entschuldigung hättest du dir sparen können, es hat gar nicht weh getan.
    Gruss Andreas

  • Gefäss und Inhalt ist nicht dasselbe. Wenn wir dies gleichsetzen, wird jede Aussage zur Spiritualität zum Dogma. Durch viele Gefässe – sprich Religionen – haben Menschen den Weg zu sich gefunden. Doch auch in der vermeintlichen Spiritualität ist der Hang zur Dogmatisierung enthalten. Wer soll, wer darf urteilen oder gar verurteilen?

  • Bis auf Punkt 7 und 9stimme ich voll mit Dir überein. Bei Punkt 7 stimme ich zu, dass wir unbegrenzte Möglichkeiten haben unsere Welt selbst zu manifestieren, allerdings gibt es sicherlich andere Seelen im Universum, die einen wesentlich höheren Seelenstand haben als wir Menschen. Ob wir diese nun Gott nennen oder nicht bleibt uns überlassen. Bei Punkt 9 sollte man bedenken, dass wir von unseren Ahnen und früheren Leben einen Rucksack von Karma mitgekommen haben, den wir so schnell wir möglich durch Vergebung losweden sollten. Insofern spielt die Vergangenheit doch eine gewisse Rolle für unser Leben. Wir müssen diesen Rucksack aber so schnell wie möglich abwerfen.

  • Vielen Dank für diese Auseinandersetzung und Abtrennung. Leider hat davon die breite Masse keine Ahnung und kein Verständnis. Ich glaube, dass dies so manche Leben bereichern könnte. Mit 16 habe ich diesen Weg begonnen, hab anfangs mich nach anderen Leuten der Spiritualität gerichtet und bin mit knapp 18 endlich auf meinem eigenen Weg, never stop 🙂 mach weiter so, ich freue mich auf deinen neuen Input, da ich mich gerne mit meinen Freunden darüber unterhalte. Gruß Flo

  • Hallo Andi, mal wieder ein gutes Video, nach den beiden „verhunzten“ Videos, Astrologie und Lichtnahrung“. Gut zusammengestellt und präzise die beiden verwanden Thmene der Spitualität und der Esoterik erklärt. Ja selbst mir war der Unterschied bisher nicht so klar. Weiter so … Liebe Grüße Klaus

  • Hallo,

    Was Sie da erzählen ist ein unglaublicher UND gefährlicher Humbug. Religion hat nichts mit Angst zu tun. Fürchtet euch nicht steht mehrmals in der Bibel und ich habe den Eindruck das Sie das weder verstehen wollen noch verstehen können. Das Spiritualität keine Gebote oder Verbote kennt, glauben wohl nur Sie. Diesen Zustand verwechseln Sie vollständig mit Anarchie. Jedoch habe ich den Eindruck, Sie werden eines Tages noch drauf kommen, guten Tag.

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