Remote Viewing – eine besondere Art des Hellsehens

Du hast mit Sicherheit schon vom Hellsehen gehört, bei dem Dir jemand die Zukunft und die Vergangenheit weissagen kann. Remote Viewing oder Fernwahrnehmung ist ebenfalls eine Art des Hellsehens, allerdings keine, die Dir vergangene Dinge aufdeckt oder künftige Geschehnisse konkret vorhersagt. Stattdessen ist es möglich, durch Remote Viewing geheime Dinge über verschiedene Orte herauszufinden, die die Viewer oder Seher normalerweise nicht wissen können.

Solche geheimen Informationen sind natürlich vor allem für das Militär interessant, daher wundert es Dich wohl kaum, dass in den 1970er Jahren verschiedene Experimente mit Remote Viewing von der US-Regierung durchgeführt wurden. Alles selbstverständlich unter strengster Geheimhaltung.

Offiziell wird das Remote Viewing eher als eine Pseudowissenschaft betrachtet und gemeinsam mit dem Hellsehen in die esoterische Ecke verbannt. Doch tatsächlich ist unser Geist zum Remote Viewing fähig. Wie es funktioniert und wie Du es lernen kannst, zeigen wir Dir hier.

Fernwahrnehmung – die Hintergründe

Das Remote Viewing zielt darauf ab, weit entfernte Ereignisse oder auch Objekte wahrzunehmen, die entweder räumlich oder auch zeitlich weit entfernt sind und daher mit den normalen fünf Sinnen nicht erfasst werden können.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Informationen in einem verschlossenen Umschlag handelt, oder ob die Remote Viewer versuchen, alte vergrabene Artefakte ausfindig zu machen. Das Militär hat beim Remote Viewing natürlich wiederum ganz andere Ziele und Absichten.

Darum funktioniert Remote Viewing

Wissenschaftler gehen davon aus, dass wir über unser Unterbewusstsein an viele Informationen kommen, die unser Bewusstsein nicht wahrnimmt oder die ihm gar nicht zugänglich sind. Durch ein gezieltes Training des Unterbewusstseins können wir beim Remote Viewing also Daten aufnehmen, die unseren fünf Sinnen verschlossen bleiben.

Es gibt unterschiedliche Trainingsmethoden, da jeder Remote Viewer ein wenig anders vorgeht. Die bekannteste Technik stammt vom bekannten Medium Ingo Swann (1933 – 2013), der zusammen mit Russell Targ und Harold E. Puthoff am Remote Viewing und anderen Phänomenen geforscht hat. Er hat mit ihnen das Programm ausgebaut, das heute als „Project Star Gate“ bekannt ist und den berühmten Major Edward Dames im Remote Viewing ausgebildet.

So ging Ingo Swann beim Remote Viewing vor:

  • Wenn er während der Experimente ein Ziel ausfindig machen sollte, begann er meist, auf einem Zettel herumzukritzeln – daraus ergab sich der erste Hinweis auf das Zielgebiet.
  • Danach konnte er seine Eindrücke und die Zeichnung näher beschreiben, wie groß der Ort ist etc.
  • Sobald er sich tief genug in die Situation hineinversetzt hat, beschreibt er, was er alles an diesem Ziel wahrnimmt – so, als wäre er selbst vor Ort.
  • Eine Stufe weiter kann er sogar Personen beschreiben, die sich mit ihm hier befinden.
  • Schließlich wird das Objekt oder Ereignis genauer untersucht, um es örtlich und zeitlich einzuordnen.

Remote Viewing lernen – die Varianten

Beim Remote Viewing werden Informationen aus dem kollektiven Unterbewusstsein entnommen.

Die ersten Methoden, um Remote Viewing zu lernen oder experimentell mehr darüber herauszufinden, richteten sich nach dem Verfahren von Ingo Swann und wurden in verschiedenen Sitzungen („Sessions“) erprobt.

Einstimmung auf ein Ziel

Der Remote Viewer erhält ein Ziel („Target“), auf das er sich einstimmen soll. Er wird alle Eindrücke dazu notieren und diese immer weiter verfeinern. Am Ende kann verglichen werden, ob er wirklich den richtigen Ort gefunden hat. So wird auch heute Remote Viewing geübt, wenn lediglich eine Targetnummer oder geografische Koordinaten ohne weitere Hinweise angegeben werden.

Es gibt aber auch die Versuchsanordnung beim Remote Viewing, bei der ein Versluchsleiter mit einem „Empfänger“ im Labor sitzt, während der „Sender“ mit einer Begleitperson einen zufällig ausgewählten Zielort aufsucht. Dann beginnt der Empfänger nach der vereinbarten Zeit damit, dem Versuchsleiter zu beschreiben, an welchem Ort sich der Sender und sein Begleiter befinden.

Da das Remote Viewing unabhängig von Zeit und Raum funktioniert, könntest Du damit auch versuchen, die verschollene Bundeslade zu finden oder den Mond oder den Mars vor mehreren Tausend Jahren zu besuchen und zu beschreiben.

ARV

Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit des Associative Remote Viewing (ARV). Das bedeutet, dass mögliche Bilder zur Verfügung gestellt werden, die mit einem bestimmten Ausgang einer Situation oder einem Ereignis verknüpft sind. Sobald sich der Remote Viewer darauf konzentriert und beschreibt, was er sieht, kann nun verglichen werden, welches Ereignis am wahrscheinlichsten eintreffen wird.

Diese Methode kann bei verschiedenen Sportwetten, dem Lottospiel oder an der Börse verwendet werden. Allerdings ist die Trefferquote beim Lotto gering, da hier viele mögliche Ausgangsvarianten zur Auswahl stehen.

Fernwahrnehmung lernen – mit Deiner Intuition

Das Remote Viewing ist die Eigenschaft Deines Gehirns, die benötigten Informationen aus dem kollektiven Unterbewusstsein oder aus der universellen Matrix (so bezeichnet es C. G. Jung) herauszuholen. Du brauchst also eigentlich nichts weiter als Deine Intuition.

Tatsächlich lässt sich nicht genau erklären, wie Du per Remote Viewing in diese Matrix eindringen kannst. Du kannst Deine Intuition aber durch viel Übung trainieren. Hilfe gibt es online in Form von Beispiel- und Anleitungsvideos oder Seiten, auf denen Du codierte Ziele bekommst, die Du finden kannst.

Eigene Versuche – Anleitung

Ebenso kannst Du gemeinsam mit Freunden Deine eigenen Remote Viewing Versuche unternehmen, indem Du sie zu beliebigen Zielen schickst und dann versuchst, sie zu lokalisieren und herauszufinden, wo sie sich aufhalten.

Oder Du versuchst Folgendes:

  • Bitte einen Freund, einige Fotos auszuwählen und jeweils eins in einen leeren Umschlag zu stecken.
  • Wähle einen aus und konzentriere Dich darauf.
  • Schreibe auf einem Blatt Papier alles auf, was Dir zu dem Foto (das Du nicht kennst) einfällt.
  • Zeichne ein Bild von dem Ort auf dem Foto.
  • Fasse alle Eindrücke zusammen und beende die Sitzung.
  • Jetzt kannst Du Deine Eingebung mit dem Foto vergleichen.

Es kann eine gute Vorbereitung für das Remote Viewing sein, Meditation zu lernen, welche Dich zentriert und erdet und Deinen Geist auf etwas fokussiert. Mithilfe der Meditation kannst Du auch Informationen aus der Akasha-Chronik herauslesen!

Bei uns kannst Du entsprechende spirituelle Seminare entdecken und Dich auf das Remote Viewing einstimmen.

Remote Viewing – FAQ

Welche Vorteile bringt Dir Remote Viewing?

Remote Viewing ist eine tolle Möglichkeit, Deine Intuition zu trainieren, Deinen Sechsten Sinn zu erwecken und Dein Bauchgefühl zu schulen. Das hilft Dir auch in anderen Alltagssituationen dabei, Entscheidungen zu treffen.

Kann man mit Remote Viewing Geld verdienen oder im Lotto gewinnen?

Es gibt leider keinen Job, der auf einen Abschluss als Remote Viewer ausgelegt ist. Auch Lotto-Gewinne sind eher unwahrscheinlich, da sich Zahlen sehr schlecht mittels Remote Viewing vorhersagen lassen.

Braucht man bestimmte Vorkenntnisse, um Remote Viewing zu lernen?

Nein, denn Remote Viewing läuft über das Unterbewusstsein ab und dieses besitzt jeder Mensch. Wenn Du allerdings ohnehin bereits medial begabt bist, wirst Du schneller gute Ergebnisse erhalten als Menschen ohne diese Begabung.


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