satori

SATORI – Wie sich ERLEUCHTUNG anfühlt

Die Erleuchtung! Für viele Menschen stellt der Begriff etwas Heiliges dar. Etwas, das nur allein für ausgewählte Personen, wie Buddha erreichbar ist. Erleuchtung tritt aber nicht von einem Moment auf den anderen ein. Es ist ein langwieriger Prozess bis zum vollen Erwachen.
Wie aber kann man sich die Erleuchtung vorstellen? Wie kann man dieses Erlebnis beschreiben? Genau das, werde ich in diesem Video versuchen. Viel Spaß 😉

Erleuchtung ist das Ziel vieler, die regelmäßig meditieren. Man muss aber nicht zwangsläufig erleuchtet sein, um zu erfahren, wie sich Erleuchtung anfühlt. Auf dem Weg zur Erleuchtung kann man viele kleinere Erleuchtungsmomente erleben, das so genanntes Satori. Ein Satori kann Sekunden oder mehrere Minuten andauern.

Man sagt, wer das Satori für immer aufrecht erhalten kann, der erlangt die Erleuchtung. Das Satori ist also ein kurzer Einblick, quasi ein Erleuchtungsmoment. Letztens saß ich nach dem Training in der Sauna und hatte genau ein solches Erlebnis. Davon erzähle ich gleich noch genauer. Zunächst möchte ich dir den Begriff Erleuchtung noch etwas genauer erklären.

Schaue Dir hier das Video zum Beitrag an

Was ist Erleuchtung?

Während der Meditation wird versucht hinter die Gedanken zu blicken und die Instanz zu erfahren, die hinter unseren Gedanken steht.

Während der Meditation wird versucht hinter die Gedanken zu blicken und die Instanz zu erfahren, die hinter unseren Gedanken steht.

Die Erleuchtung beschreibt, dass wir die Identifizierung mit unserem Ich aufgeben und erkennen, dass wir mehr sind als das. Wir erkennen, dass wir mit der Welt verbunden sind, dass wir eins mit ihr sind. Wir überwinden dabei unseren Verstand und erfahren, dass wir die Schöpfung selbst sind. Das Ego in uns wird überwunden und wir identifizieren uns nicht mehr mit ihm. Die eigenen Gedanken treten in den Hintergrund und werden als das erkannt, was sie sind:

Elektrische Impulse unseres Gehirns.

Alles was da ist, ist pures Bewusstsein, Liebe und Akzeptanz. Man kann dieses Erlebnis nicht in Worte fassen. Man muss es selbst erfahren, um zu verstehen, was damit gemeint ist.

Wie kann man sich die Erleuchtung vorstellen?

Dennoch möchte ich einen Versuch unternehmen und versuchen dir einen kleinen Einblick dahin zu gewähren. Wenn du schon einmal einen luziden Traum erlebt hast, dann kannst du dir das Gefühl von Satori sehr leicht vorstellen. Wenn nicht, dann wird’s vielleicht etwas schwieriger, aber versuchen wir es einfach:

Stelle dir vor, du bist in einem Traum. Du stehst am Strand. Vor dir siehst du das weite Meer und hörst, wie sich die Wellen am Strand brechen. Um dich herum wunderschöne Palmen, die im Wind tanzen. Möwen segeln in der Luft. Deine Füße sind in der weichen Sanddecke eingetaucht und kitzeln dich ganz sanft. Um dich herum siehst du Menschen, die Sonne tanken. Kinder, die miteinander spielen und im Wasser planschen. Plötzlich kommt ein Ball auf dich zugeflogen und reflexartig fängst du ihn. Ein quirliger kleiner Junge mit verstrubbelten Haaren kommt auf dich zugerannt und schreit:

Stelle dir vor, du träumst von einem wunderschönen Strand.

Stelle dir vor, du träumst von einem wunderschönen Strand.

„Werfen Sie mir den Ball zu!“ Du reagierst leicht geärgert: „Nein! Fast hättest du mich damit getroffen!“, und lässt den Ball wie durch Zauberei verschwinden. So, als ob es das normalste auf der Welt wäre. Doch dann überlegst du kurz: „Wie kann das möglich sein?“. Du überlegst etwas intensiver und fragst dich: „Wieso bin ich eigentlich hier an diesem Strand?“, „Wie komme ich hier her?“, „Wieso bin ich eigentlich alleine?“

Dir fällt auf, dass du auf viele Fragen gar keine Antwort findest. Der Moment der dir gerade noch so schön und vertraut vorkam, kommt dir plötzlich so surreal vor. Du lenkst deine Aufmerksamkeit auf deine Füße, deine Hände und deinen Körper und plötzlich fällt es dir wie Schuppen von den Augen:

„Ich träume gerade!“

Sofort erweitert sich dein Bewusstsein und du siehst den Traum mit ganz anderen Augen. Gerade eben warst du noch mit deinem Traum-Ich identifiziert und jetzt erkennst du, dass du der Traum selbst bist. Du bist transzendiert. Du weißt, dass du im Bett liegst und gerade eben träumst. Alles was im Traum ist, das Meer, die Möwen, die Palmen und auch die anderen Menschen im Traum, bist du selbst. Sie sind das Produkt deiner Imagination. Du fühlst dich richtig stark, bewusst, frei und unabhängig. Du hast die Erleuchtung im Traum erreicht. Du bist über dein Traum-Ich hinausgewachsen und hast erkannt, wer du wirklich bist. Du bist der Traum selbst und sogar noch vieles mehr.

Ein Traum, indem man weiß, dass man gerade träumt, wird luzider Traum genannt. Dieser verhält sich ähnlich wie eine Erleuchtung.

Ein Traum, indem man weiß, dass man gerade träumt, wird luzider Traum genannt. Dieser verhält sich ähnlich wie eine Erleuchtung.

Dieses Erlebnis wird luzides Träumen genannt. Ein Traumzustand, indem man sich bewusst ist, dass man träumt. Im Normalfall erkennen wir nämlich nicht, dass wir träumen. Wir spielen einfach die Rolle im Traum und erkennen es erst, wenn wir aufwachen. Wenn wir es schaffen im Traum aufzuwachen, während der Traum aufrecht erhalten bleibt, dann kann man seine eigenen Träume bewusst steuern. Wenn dich das interessiert und du dir diese Fähigkeit auch beibringen möchtest, kannst du gerne hier


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ansehen. Dort erkläre ich dir die Basics und wie du dir selbst diese Fähigkeit beibringen kannst.

Aber jetzt erst zurück zum Thema: Du weißt, worauf ich hinaus will. Das Satori fühlt sie so an wie das bewusst werden im Traum – Nur eben auf das bezogen, was wir als reales Leben bezeichnen. Wir werden dabei plötzlich so bewusst, dass wir die Identifizierung mit uns selbst verlieren und erkennen, dass wir das Leben selbst sind. Wir erkennen, dass wir eins mit dem Universum und der Schöpfung sind. Dieser Zustand hält meist nicht lange an. Ebenso wie im luziden Traum. Irgendwann driftet man wieder in einen normalen Traum ab. Vor allem als Anfänger. Man kann es aber trainieren, dass man den Zustand länger aufrecht erhält – und das geht beim Satori auch.

Wie kann man Satori erreichen?

Es gibt viele Wege zum Satori zu kommen. Eins ist auf jeden Fall sicher: Erzwingen kann man es nicht. Es kommt bei absoluter Stille und tiefer Bewusstheit. Du kannst es ganz spontan erfahren. Du kannst aber auch mit Hilfe von Meditation üben. Und das ist das, was ich mache. Ich habe in meinem Lebens schon ein paar Satori-Momente erlebt. Sehr gerne erzähle ich dir von meinem letzten:

Ich setzte mich nach dem Training in die Sauna und meditierte dort, wie ich es oft so mache. Ich beobachtete alles was da ist. Das Geräusch der Dusche nebenan, das Knacken des Ofens, die Schweißperlen, die mir von dem Gesicht tropften. Ich beobachtete auch meine Gedanken die aufkamen. Vor allem auch der Drang danach, meinen Körper bewegen zu müssen. Ich merkte wie die Hitze meinen Körper dazu zwingt, die Sauna zu verlassen. Ich beobachtete weiter und widerstand dem Drang… bis dieser so stark wurde, dass es begann unangenehm zu werden.

Im Bild oben sieht man eine Frau in der Sauna, die gerade ein Satori-Moment erlebt. Das untere Bild versucht zu beschreiben, was sie dabei wahrnimmt. Sie wird eins mit dem Raum und der Umgebung. Das Ego löst sich auf.

Im Bild oben sieht man eine Frau in der Sauna, die gerade ein Satori-Moment erlebt. Das untere Bild versucht zu beschreiben, was sie dabei wahrnimmt. Sie wird eins mit dem Raum und der Umgebung. Das Ego löst sich auf.

Und jetzt geht´s los: "Ganz bewusst erlaube ich nun meinem Körper die Sauna zu verlassen. Ich beobachte dabei jede Bewegung. Jeden Schritt, den mein Körper geht. Ich lasse es einfach passieren. Ich lasse meinen Körper von meinem Unterbewusstsein bzw. von meinem Ego steuern und beobachte einfach nur, wie mein Körper sich von selbst bewegt. Ich gehe völlig wach und bewusst zu meinem Spind, hole Duschgel und ein frisches Handtuch heraus und gehe in die Dusche. Ich spüre wie das Wasser meinen Körper erfrischt..."

...und plötzlich zack, ist es vorbei. Ich wurde wieder mein Körper, meine Gedanken und identifizierte mich mit meinem Ego. Glücksgefühle kamen auf und ich versuchte die Erfahrung in meinem Verstand zu ordnen. Erst jetzt fand eine Bewertung der Situation statt.

Das klingt alles vermutlich etwas unspektakulär, aber das war es nicht. Der Moment, als ich in der Sauna aufgestanden bin und mein Ego beobachten konnte, wie er meinen Körper in die Dusche steuert, war ein Moment voller Bewusstheit.

Zu Beginn der Meditation versucht man bewusst zu sein. Irgendwann überwindet man in der Meditation die Schwelle nur zu versuchen Bewusst zu sein, sondern man ist es einfach. Und dann wird man bewusster und bewusster, regelrecht überbewusst; Ohne dass man versucht bewusst zu sein – ohne Anstrengung, ohne Zwang, als ob alles in dir ganz Still geworden ist.

Man kann alles beobachten, alles was da ist. Man fühlt sich Eins mit allem, man erkennt, dass man mit allem verbunden ist und dass man selbst die Erfahrung ist, die Schöpfung und der gesamte Fluss des Lebens. Das Ego, der Körper und die Gedanken sind nur ein Puzzleteil dessen - so wie die Person, die man im Traum ist. Und wenn der Moment vorüber geht, merkt man regelrecht den Switch in den Alltagsbewusstseinszustand. Plötzlich ist man wieder identifiziert mit dem Körper und kommt nicht wieder ins Satori zurück.

Konkret kann man nicht sagen, wie man das Satori erleben kann. Es passiert einfach, wenn der Moment dazu da ist. Meditation hilft dir dabei sehr. Ohne Meditation hätte ich nie solche Momente erleben können. Immer wieder erlebe ich so etwas in tiefer Meditation und das ist wirklich ein atemberaubendes Gefühl. Es hilft mir sehr dabei meinen höheren Sinn zu erfahren. Es hilft mir sehr dabei ganz anders zu denken. Es bewegt mich mehr weg von dem „Ich-ich-ich“ mehr hin zu einem „Wir“.

Meditation ist ein wirkungsvolles Instrument, um auch mal selbst Satori-Momente zu erleben. Dazu bedarf es tägliches Training.

Meditation ist ein wirkungsvolles Instrument, um auch mal selbst Satori-Momente zu erleben. Dazu bedarf es tägliches Training.

Ich kann es jedem wirklich ans Herz legen auch selbst mal intensiv zu meditieren. Nicht ein Mal oder eine Woche lang… Nein! Jeden Tag! Mach es zu einem festen Bestandteil deines Tages! So wie das Zähneputzen, Duschen oder Aufräumen. Du wirst schnell merken, dass du bald nicht mehr ohne Meditation leben möchtest, weil es dir so viel an Lebensqualität schenkt.

Sehr gerne kannst du dir zum Einstieg meinen
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So und nun sind wir am Ende des Artikels angekommen! Was sagst du so zum Thema Satori oder Erleuchtung? Was sind deine Erfahrungen? Lass uns unten in den Kommentaren darüber diskutieren! Ich freue mich von dir zu lesen!

Und dann würde ich sagen, sehen wir uns beim nächsten mal wieder, wenn wir unser Bewusstsein entfalten und unserem HigherMind einen Schritt näherkommen. Ciao.

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  • Hallo Andi. Wiedermal ein super Bericht von Dir, herzlichen Dank für all Deine tollen und spannenden Beiträge! Ich hatte dieses Erlebnis auch mal. Sass damals auf dem Balkon und schaute einfach nur einen Baum an. Sehr lange. Bis ich mich plötzlich Eins fühlte mit allem, was ist. Ich fühlte einfach nur das SEIN und es war ein wunderschönes Gefühl. Kurz, aber intensiv! – Dr. Rudolf Steiner (Anthroposoph und Geisteswissenschaftler) hat das vor über 100 Jahren auch schon beschrieben – und wie man es erreichen kann: Indem man z.B. das Blau des Himmels beobachtet; intensiv und lange, sich nur diesem Blau hingebend, bis wir alles andere um uns herum vergessen. So lange, bis das Blau “verschwindet”, bis es aufhört, Blau zu sein. Wenn wir uns dann auf unsere eigene Seele besinnen in dem Moment, wo das Blau aufhört für uns da zu sein, dann werden wir in unserer Seele eine ganz bestimmte Stimmung entdecken. Das Blau ist dann verschwunden und eine Unendlichkeit tut sich vor uns auf. (Rudolf Steiner beschrieb dieses Gefühl damals, vor über 100 Jahren, als “fromm”, “religiös” – und ja, so könnte man es tatsächlich auch nennen. 😉 — PS: Hast Du Dich auch schon mit Rudolf Steiners Schriften befasst? Oder vielleicht mit Joe Dispenza (“Werde übernatürlich”)?
    Liebe Grüsse aus Bern.

    • Hi Ursula,
      vielen Dank für deinen Kommentar 🙂 Ja das ist mal eine super Anleitung! Es ist in der Tat so etwas wie eine Meditationsübung die Rudolf Steiner da beschreibt! Sehr einfach aber sehr effektiv! Vielen Dank dafür, dass du dieses Wissen hier mit uns teilst 🙂
      Mit Rudolf Steiner habe ich mich noch nicht sehr intensiv befasst, aber dafür mit Dispenza! Das kann ich nur jedem empfehlen! Ich denke ich hole mir mal Literatur zu Steiner, wenn du schon so beeindruckt davon bist 😉

      LG,

      Andi

      • Lieber Andy,es ist immer wieder schön von dir zu lesen und dabei festzustellen dass man diesen Seins-Zustand selbst auch schon erlebt hat.Ich bin verliebt in das meditieren und praktiziere es täglich (naja fast Täglich).Ein Erlebnis das ich von meiner Seite hatte war wärend eines tiefen meditatiefen Zustandes ich konnte mich auserhalb meines Körpes beobachten wie ein energetischer Heilugsprozess an meinem Köper vom Kronen-Chakra zum Wurzel-Schakra durchlief.
        Ich bemerkte auf eimal dass etwas anderst ist als ich esgewohnt war.Ich ließ es einfach geschehen und beobachtete nur von außen meinen Körper es war einfach nur fantastisch was sich in dem Moment zeigte ich freute mich wie ein kleines Kind das einen aha efekt erlebtund dafür bin ich unendlich dankbar.
        Liebe ud herzliche Grüße Simone

  • Hi Andi,
    Sartori-Erfahrungen erlebe ich, wenn ich Texte über Quantenphysik oder Gehirnforschung lese. Zu erkennen, dass selbst Zeit und Raum, die Kategorien, in denen mein gesamtes Denken stattfindet, nichts sind als Modalitäten in einer komplizierten Struktur von Ladungszuständen – und dass diese Vorstellung ihrerseits nichts ist als ein Bild, ein in “Raum” und “Zeit” lokalisiertes Modell von … – sagen wir mal, vom Tao, von dem, was nicht sagbar ist: Da liegt sozusagen der S-Punkt für mich.
    J.A. Wheeler hat, als einer der ersten Physiker, intensiv über dieses Problem nachgedacht: Wer ist eigentlich der “Beobachter”? Das liegt verdammt nahe an oder deckt sich sogar mit der Frage nach Traum/Illusion und Erwachen. Wir halten uns für handelnde Egos, die an neutralen Versuchsanordnungen ihre Experimente durchführen, dabei sind “wir” selbst lediglich flüchtige Zustände, Momentaufnahmen des einen Experiments der absoluten Leere an sich selbst.
    Lieber Andi, wenn du das nächste Mal die Sauna besuchst, dann fahr’ mit öffentlichen Verhehrsmitteln hin und gönne dir als Lektüre für unterwegs ein Paperback oder e-Book von Wheeler, Leonard Susskind oder Lawrence M. Krauss. Ich verspreche dir Sartori-Erlebnisse in – buchstäblich! – maximaler Auflösungsqualität.

  • Hallo Andi, eine Zeitlang hatte ich dreimal am Tag meditiert. Immer je 15 bis 30 min unter Anleitung einer Meditations-CD. Ich hatte, leider ein einziges Mal, ein kribbelndes Gefühl voller Rausch, Glück und Betäubung, das wellenartig in den Fußspitzen begann und auf einer Linie durch meinen ganzen Körper ging. Unbeschreiblich angenehm. Am Kopfende und an den Fingerspitzen angekommen, war die Welle und auch das Gefühl abgeebbt. Leider weiß ich nicht, was mir dort passierte. Vielleicht kannst Du mir das erklären?! Ich habe versucht es so genau wie möglich zu beschreiben.

    • Meditation kann durchaus auch Glücksgefühle ausschütten. Das kann auch in Form eines Schwalls kommen, so wie du das erlebt hast. Ich sehe das als gutes Zeichen, dass du auf dem richtigen Weg bist 😉

      • Achja, wichtig zu erwähnen ist auch: Ziel der Meditation soll es nicht sein, genau solche Zustände verstärkt auszulösen, sondern den Grad seiner Bewusstheit zu erhöhen. Das kann auch mal bedeuten, dass bei Meditation ein Schwall von Trauergefühlen hochkommen. Das ist ebenso normal und ein gutes Zeichen, wie der Schwall an Glücksgefühlen. Meditation bedeutet nicht Glück durch Glücksgefühle, sondern Glück durch die Annahme und Akzeptanz aller Gefühle. Man muss verstehen, dass alle Gefühle (auch die schlechten) wichtig für uns sind.

  • Ich hatte mal einen Traum in dem ich wusste, dass ich träume. Aber es hat sich nichts verändert. Das kann daran liegen, dass ich den Traum erkannt habe, da ich ihn schon mal geträumt hatte mit anderen details aber dem selben Haus. Oder ich habe etwas Falsch gemacht …
    Kann mir da einer helfen? Ich konnte den Traum nämlich nicht steuern sondern er ging ganz normal weiter und ich finde, dass mir da was entgeht … 🙁
    LG AG

    • Hi,

      das was du erlebt hast, war ein präluzider Traum.
      Du solltest es dir unbedingt angewöhnen, mehrere RCs hintereinander zu machen, da nicht jeder RC immer klappt. Nach dem RC solltest du dir unbedingt immer im Geiste vorspielen:
      1. Ok jetzt Klartraumzustand stabilisieren. Rufe dazu laut: “Klarheit sofort!”
      2. Klartraumumgebung erkunden. Möglichst viele Details einfangen. Augen sollen dabei in Bewegung bleiben
      3. Mache das in deinem Klartraum, was du machen möchtest. Überlege dir dazu im Vorfeld bereits eine Tätigkeit, damit du im Traum nicht überlegen musst.
      Wenn du dich nicht an diese 3 Punkte hältst, dann kann es passieren, dass du den luziden Zustand sofort wieder verlierst. So wie es bei dir war.

      Dies sind so ein paar Insider Tipps, die ich auch in meiner Klartraum-Academy lehre. Du siehst also, zum Klarträumen lernen gehört es nicht nur dazu in den Klartraum hinein zu gelangen. Es ist auch wichtig zu wissen, wie man sich dort verhält und wie man bestmöglich mit dem luziden Zustand umgeht. Wenn du mehr solcher Tipps haben möchtest, dann empfehle ich dir auf jeden Fall mein intensiv Klartraumkurs “Klartraum-Academy”. Dort wirst du 30 Tage lang angeleitet und zu einem echten Klartraumprofi ausgebildet 😉

      Ich hoffe ich konnte dir mit dieser Antwort weiterhelfen.

      LG,

      Andi

  • Sehr schöner und wichtiger Beitrag Andy!
    Ich hatte auch schon einige dieser Momente und das subjektive objektiv zu beschreiben ist sehr schwer. Es ist Dir, wie ich finde, sehr gut gelungen. Das Erkennen ist dann irgendwie so simpel. Ich stellte es mir zu Beginn meiner “Reise” auch so übertrieben komplex vor und dann sind es diese kleinen Momente, wo man die wahre Schönheit eines Baumes erkennt. Wie soll man das beschreiben? Es ist eine Erkenntnis auf der emotionalen und nicht intellektuellen Ebene.

    Bewusstheit ist im Prinzip ja alles – es ist der Schlüssel zu allem. Dazu habe ich einen kleinen Blickpunkt selbst schon mal verfasst: http://www.soulmastery.de/bewusstheit-die-ultimative-waehrung/

    Wer Bewusstheit trainieren will und dies durch Meditation üben möchte, kann auch ab dem 9.7. bei unserer kostenfreien 21-Tage Challenge mitmachen: http://www.soulmastery.de/videos/

    Viele Grüße aus München, Michael

  • Hallo Andi,
    Schön und anschaulich beschrieben mit der Sauna, Danke dafür!

    Ich kenne ähnliche Momente, wenn ich ganz in meine Tätigkeit ,meinem Tun versunken bin und ich alles um mich herum ausblende. Ich bin dann praktisch die Tätigkeit und ich habe das Gefühl meine Seele spricht gerade.

    Ich bin gelernte Modeschmuckgürtlerin, ähnlich eines Golschmieds, und wenn ich voll und ganz in meinem Tun bin und in meinem Sein aufgehe, das Metall bearbeite, es feile, schleife und poliere, ihm eine neue Form gebe und neue Verbindungen schaffe, dann ist mir bewusst, wie ich mit meiner Energie die Energie des Metalles, biege und dehne (ich bin dann wie die Feile, die das Metall abträgt) oder wenn ich Materie mit Hilfe von Hitze soweit in Schwingung versetze, dass sie zu glühen beginnt um dann den richtigen Moment herbeizuführen, eine untrennbare Verbindung zu schaffen. Wenn ich hier nicht präsent im Jetzt bin, wird es zu heiß, zu viel Energie und die Materie verglüht und wird wieder zur reiner Energie.
    Der Zustand unterscheidet sich von reiner Konzentration, das Gefühl kommt wo anders. Ich weiß nicht ob ich “nur” der Beobachter bin, ich bin mehr das ganze Tuns an sich, die Zeit bleibt stehen und körperliche Empfindungen existieren nicht mehr. Dann spüre und fühle ich eine Verbundenheit, eine Freiheit und einen Frieden in mir, denn ich ansonsten kaum erlebe – Nur bei Tätigkeiten die mein Herz erfüllen. So stell ich mir Glückseligkeit vor.

    Was ist es, was ich da erlebe?
    Sind es Momente in denen meine Seele zum Ausdruck kommt, ist es Bewusstsein, ist es Meditation…?

    Schöne Grüße
    Dani

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