Wahres Selbst endecken durch schattenarbeit

Schattenarbeit – Wahres Selbst entdecken (beste Übung)

Bei der Schattenarbeit beschäftigen wir uns mit verborgenen, unterdrückten oder abgespaltenen Teilen unserer Persönlichkeit, die wir anderen nicht zeigen wollen. Sei es aus Angst oder Scham – wir haben positive und negative „Schatten“, die wir vor anderen verbergen. Durch die Schattenarbeit eröffnen wir uns selbst eine Möglichkeit, uns in Ruhe mit diesen weggesperrten Persönlichkeitsaspekten zu beschäftigen und sie anzunehmen. So können wir lernen, mit ihnen zu leben und sie auch anderen zu zeigen.

Wenn wir im Rahmen von Schattenarbeit lernen, diese Schatten zu heilen, können wir sie in positive Energie verwandeln, zu einem Teil von uns machen und uns wieder ganzheitlich fühlen. Dann wird unser Leben nicht mehr so stark von unserem Unterbewusstsein bestimmt, sondern wir können unsere Entscheidungen bewusster treffen. Was diese Schatten genau sind und wie Du durch Schattenarbeit Dein wahres Selbst besser kennenlernen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag von HigherMind.

Schattenarbeit Inneres Kind – Was ist Schattenarbeit genau?

Jeder Mensch malt sich ein Bild von sich selbst. Doch dieses Bild ist nicht vollständig. In der Realität sieht es so aus, dass wir unser Ich haben, aber dieses Ich noch von einem Schatten umgeben ist. Wir sind also nicht nur das, was uns über uns selbst bewusst ist, sondern auch das, was uns unbewusst ist. Um zu lernen, den unbewussten Teil unseres Ichs anzunehmen, gibt es Schattenarbeit.

verzerrtes Selbstbild

Wir nehmen unser Selbstbild verzerrt wahr. Gute Dinge nehmen wir an, schlechte wandern in den Schatten.

Wir nehmen gerne unsere guten Eigenschaften an und lassen sie Teil unseres Selbstbildes werden. Die Schlechten aber wandern oft ins Unbewusste und werden Teil unseres Schattens, den wir aber mithilfe von Schattenarbeit positiv nutzen können. Denn ohne es zu merken, beeinflusst dieser Schatten unsere Entscheidungen und Verhaltensweisen im Alltag.

Vielleicht hast Du ja schonmal etwas von „inneres Kind heilen“ gehört. Die Schattenarbeit ist hier recht ähnlich. Doch es gibt ein paar wesentliche Unterschiede.

Das Modell des Inneren Kindes

Die Idee eines „Inneren Kindes“ stammt aus der Psychotherapie und steht für all die gespeicherten Erinnerungen, Erfahrungen und Gefühle aus deiner Kindheit. Hier finden sich jedoch nicht nur Freude und Glück, sondern auch Schmerz und Traurigkeit.

Bei der Psychotherapie kann der Therapeut mit dem Inneren Kind arbeiten, indem er eine Spaltung zwischen deinem jetzigen Erwachsenenbewusstsein und diesem inneren Kind herbeiführt. Das Ziel der Arbeit soll sein, die alten seelischen Wunden zu heilen und sich selbst anzunehmen und lieben zu lernen.

Diese Art der Therapie funktioniert aber nur, wenn sie von einem erfahrenen ausgebildeten Psychotherapeuten durchgeführt und bei einem stabilen Patienten angewendet wird. Ansonsten könnte sich die Spaltung des Erwachsenenanteils und des Inneren Kindes noch verstärken.

C.G. Jung Portraitbild

Schattenarbeit basiert auf den Entdeckungen von C. G. Jung

Schattenarbeit und Inneres Kind

Schattenarbeit fußt zu einem großen Teil auf den Annahmen von C. G. Jung. Er hat erkannt, dass wir sowohl positive als auch negative Persönlichkeitsaspekte in uns tragen, doch häufig die negativen unterdrücken und verdrängen. Somit glauben wir vielleicht ein ehrlicher Mensch zu sein, doch wir nehmen unsere unbewussten Lügen nicht wahr, weshalb wir Schattenarbeit brauchen.

Vielleicht glauben wir ein bewusstes Leben zu führen, rauchen aber oder ernähren uns ungesund. Vielleicht sind wir der Meinung ein hilfsbereiter Mensch zu sein, doch lassen oft unsere liebsten Mitmenschen im Stich, ohne es zu merken. Sicherlich kennst Du einige Menschen, die ein solches oder sogar ein extrem verfälschtes Selbstbild haben. Unsere Mitmenschen nehmen es zwar wahr, doch die Person selbst, kann ihren eigenen Schatten nicht sehen.  

Doch das war nicht immer so. Als Kleinkind haben wir beispielsweise all unsere Gefühle und Emotionen direkt zum Vorschein gebracht. In einem Moment haben wir noch gelacht und uns gefreut und im nächsten Moment waren wir schlagartig ängstlich oder traurig. Wir haben uns nicht verstellt und unsere ehrlichen Gefühle ausgelebt. Man könnte auch sagen, wir sind von den Veranlagungen her in voller Gänze auf die Welt gekommen. Hier haben wir unsere Schattenaspekte noch wahrgenommen und nicht verdrängt.

Doch wenn wir älter werden, ändert sich das und Schattenarbeit wird zu einem relevanten Aspekt in der Selbstfindung. Ein großer Grund dafür liegt in der Gesellschaft. Sie gibt vor, was gut und was schlecht ist, was angebracht und unangebracht ist. Damit verändert sich auch die Sicht auf uns selbst, also unser Selbstbild und wir identifizieren gewisse Verhaltensweisen und Teile unserer Persönlichkeit als gut oder schlecht. Und die, die wir nicht wahrhaben wollen, werden zu unserem Schatten.

Schatten wirken sich unbewusst auf uns aus

Unsere Schatten können unsere Entscheidungen im Alltag beeinflussen.

Was passiert, wenn wir die Schatten ausblenden?

Wir blenden sie aus, doch sie sind immer da und folgen uns auf Schritt und Tritt. Unser Selbstbild wird verfälscht und nur durch Schattenarbeit können wir verhindern, dass unsere Verhaltensweisen und Entscheidungen immer mehr von diesem unbewussten Schatten beeinflusst werden. Besonders anfällig sind die Persönlichkeitsaspekte die mit Angst, Schwäche, Wut, Zorn, Neid oder Geiz zu tun haben - die, die uns von der Gesellschaft als schlecht, böse oder nicht normal eingetrichtert wurden.

Der Arzt Rüdiger Dahlke sieht eine große Gefahr darin, wenn wir uns von diesen "Schatten" abkoppeln und sie nicht wahrhaben möchten. Wir können sie zwar kurzzeitig unterdrücken, jedoch werden sie nie verschwinden. Sie werden Teil unseres Unterbewusstseins und tauchen in anderen Situationen wieder auf.

Gerade in Situationen, in denen wir überfordert sind, kann uns schonmal die Sicherung durchbrennen oder unangebrachtes Verhalten zu Tage kommen. Dieses Zurückzuhalten kostet uns enorm viel Energie. Es ist wie ein Staudamm, der sich auflädt und irgendwann in einem gewaltigen Ausbruch endet. Damit geht viel Lebensenergie verloren, welche wir mittels Schattenarbeit viel besser nutzen könnten.

Eins sollte jetzt klar sein – den Schatten zu unterdrücken bringt keinen Erfolg. Es blockiert Deine Energiezentren, sabotiert Dein Leben, macht Dich unsympathisch und kann zu vielen Krankheiten beitragen. Wenn wir aber durch Schattenarbeit diese angestauten und unterdrückten Energien befreien, finden wir innere Harmonie, können uns mit dem Fluss des Lebens verbinden und absolute Leichtigkeit in unser Leben bringen. Schattenarbeit erlaubt uns alle Masken fallen zu lassen, unser wahres Selbstbild zu akzeptieren und uns ganzheitlich zu fühlen.

Schattenarbeit – Mithilfe der Schattenarbeit deine Schatten erkennen

Eine Schattenarbeit findet meist in einer Gruppe Gleichgesinnter statt. Während der Sitzung können die Teilnehmer herausfinden, warum sie sich in bestimmten Situationen so verhalten, wie sie es tun und diese alten Verhaltensmuster aufbrechen und verändern. Sie können an allen negativen Gefühlen wie Angst oder Scham arbeiten und sich dadurch mit der Unterstützung der Gruppenteilnehmer im Rahmen der Schattenarbeit weiterentwickeln.

Hier lernen sie, die vorherrschenden Themen aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen und mittels unterschiedlicher Techniken die Energie des Schattens zu nutzen. Voraussetzung für eine produktive Schattenarbeit in der Gruppe ist immer ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen den Mitgliedern. So können sie in einer sicheren Umgebung miteinander arbeiten.

schattenanteile entdecken

Welche Situationen oder Personen triggern Dich? Dort übt Dein Schatten Einfluss auf Dich aus.

Erkenne deine Schatten

Der erste Schritt der Schattenarbeit ist das Erkennen der eigenen Schatten. Zu Beginn der Schattenarbeit gibt es daher ein ganz einfaches Prinzip: Alles, was Dich auf eine gewisse Art und Weise triggert, besitzt ein Schattenpotenzial. Oft wird immer dann, wenn ein unbewusster Schattenanteil in Dir getriggert wird, etwas in Dir laut und springt an. Sprich, Du verleugnest oder bekämpfst schon ganz automatisch diesen Schatten. Doch der Kampf gegen diesen Schatten ist von außen umso sichtbarer. Deine Mitmenschen erkennen, was in Dir los ist, ohne dass Du überhaupt etwas davon mitbekommst.

Beispiel für ein Schattenpotenzial

Ein gutes Beispiel könnte die Situation sein, in der jemand mit einem teuren Auto an Dir vorbeifährt. Dabei könnte es sein, dass Dein neidvoller Schatten getriggert wird und Du daraufhin über solche Autos oder die Menschen darin lästerst. Du versuchst den Neid zu verdrängen, also in den Schatten zu stellen. Ein bewusster Mensch kann von außen ganz genau erkennen, was in Dir vorgeht, aber nur wenige Menschen trauen sich, die Schatten ihres Gegenübers anzusprechen. 

Warte deshalb nicht darauf, dass Dich andere Menschen auf die Möglichkeit der Schattenarbeit aufmerksam machen. Unsere Schatten in uns selbst zu finden ist schwer, da sie für das eigene Auge unsichtbar sind.

So erkennst Du Situationen und Menschen, die dich triggern

Unsere Schatten können wir häufig in anderen Personen oder Situationen wiederfinden und so vielleicht den ersten Schritt in Richtung Schattenarbeit wagen:

  • Findest Du den Klamottenstil einer anderen Person fürchterlich, schließt sie aus oder sprichst schlecht hinter ihrem Rücken? Dann kann das ein Anzeichen dafür sein, dass Du selbst Angst davor hast ausgeschlossen zu werden.
  • Findest Du Menschen mit viel Geld sofort unsympathisch? Vielleicht kann dies ein Anzeichen dafür sein, dass Du sauer auf Dich selbst bist, weil Du gerade einem Job nachgehst, der schlecht bezahlt ist.
  • Frage dich bei der Schattenarbeit: Welche Situationen oder Menschen triggern Dich am meisten? Welche Gedanken und Gefühle kommen dabei in Dir hervor? Wenn Du nun mutig in Dich blickst, kannst Du vielleicht die Ursache Deiner Reaktion in Dir selbst finden und Deine eigenen Schattenanteile sichtbar machen, die du mit Hilfe von Schattenarbeit angehen kannst

Beim Erkennen deiner Trigger hilft auch die Beschäftigung mit deinen bisher angewendeten Verdrängungsmechanismen, mit denen Du deine Schattenanteile vor dir selbst und der Welt verbergen konntest.

Zu diesen Verdrängungsmechanismen gehören beispielsweise:

  • Verharmlosung von Emotionen („Es gibt Schlimmeres“)
  • Das Ignorieren von Problemen, indem sie nicht angesprochen werden
  • Das Leugnen von  Bedürfnissen

Mit Meditation zu einer bewussteren Haltung gelangen

Hilfreich hierfür ist eine bewusste Haltung, die wir vor allem durch Meditation lernen können. Ich möchte Dir in diesem Beitrag keine detaillierte Anleitung dazu geben, aber wenn es Dich interessiert, können wir sehr gerne mal gemeinsam meditieren. Dazu halte ich regelmäßig Webinare Meditation, erkläre Dir, was Du beim Meditieren beachten musst und wie Du Dein Bewusstsein schärfen kannst. Das wird Dir auch bei der Schattenarbeit nützlich sein. Mache doch hier einfach einen kostenlosen Termin aus.

Gratis Meditations-WEBINAR

Melde Dich hier für das kostenlose 90-minütige Meditationstraining an. Andreas Schwarz hält einen intensiven Vortrag, indem er Dir beibringt, wie Du zur inneren Ruhe kommst, Dein wahres Selbst findest & das Gedankenkarusell stoppen kannst. Ihr werdet auch gemeinsam eine geführte Meditation durchführen.

So funktioniert Schattenarbeit richtig: Die Schattenarbeit Anleitung

Schattenarbeit dient dazu, das eigene Bewusstsein wieder ganz zu machen und zu vervollständigen. Es geht nicht darum, die Schatten loszuwerden oder zu bekämpfen, sondern sie mit Schattenarbeit zu akzeptieren und zu integrieren, sodass sie keinen praktischen und energetischen Schaden mehr anrichten. 

Der erste Schritt der Schattenarbeit ist, wie gerade eben erklärt, das Erkennen und Wahrnehmen Deiner Schatten. Danach ist es wichtig mit Deiner "Schattenseite" in Kontakt zu kommen.

schatten annehmen

Wir müssen unseren Schatten annehmen und integrieren, anstatt versuchen ihn loszuwerden.

Die meisten von uns haben sicherlich schon einmal die Erfahrung gemacht, wie befreiend es sich anfühlt, reine Wut, Trauer oder Zorn zu empfinden und auszudrücken. Was nicht bedeutet, dass Du diese Emotionen rücksichtslos und gegen andere ausleben sollst, sondern nüchtern, mit Intention der Schattenarbeit wahrnimmst und akzeptierst, dass sie da sind.

Im Dialog mit dem Schatten den Emotionen freien Lauf lassen

Stelle Dir bei der Schattenarbeit einen imaginären Dialog vor, in dem Du Deinen Schatten zulässt. Regst Du Dich beispielsweise über Deinen Mitbewohner auf, der immer überall seine Sachen liegen lässt, kannst Du Dir vorstellen, wie Du einen Dialog mit ihm führst und Deine Emotionen rauslässt.  Sage ihm, dass es Dich ärgert, dass er immer so verdammt unordentlich ist. Es geht bei der Schattenarbeit darum, Deine Emotionen wirklich zu spüren und zuzulassen. Dadurch musst Du in Wirklichkeit mit niemanden anecken, kannst aber Deine Emotionen besser erkennen und ihnen den Wind aus den Segeln nehmen.

Gedanken und Gefühle dem Schatten gegenüber neu hinterfragen

Wenn Du jetzt Deine Gefühle und Gedanken betrachtest und auf Dich richtest, kannst Du vielleicht erkennen, dass Du traurig darüber bist, dass Du Dich in letzter Zeit nicht mehr so gut mit Deinem Mitbewohner verstehst. Dies wolltest Du nicht wahrhaben, doch eure gegenseitige Rücksichtnahme hat sich in letzter Zeit einfach verschlechtert.

Sehe bei der Schattenarbeit Dich und Deine Schatten bzw. Deine Schattenanteile nun nicht mehr als etwas Getrenntes oder als etwas was nicht zu Dir gehört, sondern akzeptiere es als ein Teil Deines Selbst. Dann kannst Du, anstatt Dich mit Deinem Mitbewohner zu streiten, mit Schattenarbeit daran arbeiten euer freundschaftliches Verhältnis zu stärken und das oberflächliche Problem mit der Unordnung wird sich schon bald wie von selbst lösen.

Die Archetypen der Schattenarbeit

Da die Schattenarbeit aus dem Reich der Psychologie kommt und auf dem berühmten Schweizer Psychologen C. G. Jung basiert, spielen hier auch die verschiedenen psychologischen Archetypen eine wichtige Rolle. Jung hat  bereits in seiner Dissertation von 1902 die 12 unterschiedliche psychologische Archetypen erwähnt, die die verschiedenen Persönlichkeitsstrukturen der Menschen beschreiben.

Diese Archetypen sind sozusagen die Urbilder unterschiedlicher Charaktere, die wir mit ganz bestimmten Verhaltensweisen und Gefühlen in Verbindung bringen.

Jungs 12 Archetypen sind:

  • Der Rebell - kämpferisch
  • Der Zauberer – visionär und magisch
  • Der Held – mutig und aufrichtig
  • Der Liebende – sinnlich und leidenschaftlich
  • Der Narr – spielerisch und optimistisch
  • Der Jedermann – bescheiden und freundlich
  • Der Betreuer – fürsorglich und mitfühlend
  • Der Herrscher – dominant und selbstbewusst
  • Der Schöpfer- inspirierend und kreativ
  • Der Unschuldige – ehrlich und demütig
  • Der Weise – wissend und intelligent
  • Der Entdecker – furchtlos und abenteuerlustig

Von diesen 12 Archetypen nutzt der moderne „Guru“ der Schattenarbeit, Cliff Barry, lediglich 4, die er etwas anders bezeichnet:

  • Warrior (Krieger) – Mut zum Risiko, lernt Grenzen zu setzen und auch mal „nein“ zu sagen
  • Souvereign (Souverän, Herrscher) – motiviert und selbstbewusst erfüllt er seine Vision
  • Lover (Liebender) – er schafft die Verbindung zum inneren Kind, aber auch zu den Mitmenschen oder zur Natur und vor allem zu sich selbst
  • Magician (Magier) – er zeigt uns verschiedene Möglichkeiten und hilft uns, Zukunftsperspektiven zu finden.

Über diese Archetypen kannst Du bei der Schattenarbeit Zugang zu Deinen verdrängten Persönlichkeitsanteilen erhalten, sie Dir bewusst machen und dann in Dein Leben integrieren.

Schattenarbeit Übungen – unser Tipp für die beste Schattenarbeit Übung

Die Schattenarbeit kann nicht nur in Gruppen, sondern auch alleine durchgeführt werden. Dazu gibt es verschiedene gängige Übungen wie beispielsweise:

  • Stelle Dir Deinen Schatten als eine eigene Person vor und versuche, alle Details dieser Person zu erkennen und zu beschreiben
  • Frage Dich, welche positiven Eigenschaften diese Schattenpersönlichkeit mit sich bringt
  • Versuche, die negativen Eigenschaften zu akzeptieren und Dich mehr auf die positiven zu konzentrieren

Unser Übungs-Tipp:

Für die einfachere Durchführung der Schattenarbeit gibt es eine Übung, die Du je nach Bedarf in Deinen Alltag integrieren kannst. Diese Schattenarbeit Übung kannst Du genau dann machen, wenn Du gerade in einer Konfrontation mit einem Menschen warst oder von einer Situation überwältigt wurdest. Du kannst einen kleinen Spaziergang machen, um die Schattenarbeit durchzuführen. Suche Dir dazu eine ruhige Strecke aus, auf der Du ungestört eine Runde gehen kannst.

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Schritt 1 der Schattenarbeit - Über Schatten bewusst werden

Werfe einen ganz genauen Blick auf Deine Gedanken und Gefühle. Was ist in Dir? Wut? Angst? Verzweiflung? Lass einfach alles in Dein Gewahrsein kommen. Egal, was es auch sein mag. Versuche Dir einfach nur bewusst zu werden, welche Gedanken und Gefühle hervorkommen und benenne sie. Hast Du gerade einen Streit mit Deinem Vorgesetzten gehabt? Was hat er in Dir getriggert?

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Schritt 2 der Schattenarbeit - Schatten erkennen

Nun kannst Du im Rahmen der Schattenarbeit Deinen Schatten betrachten, um die Ursache Deiner Aufregung herauszufinden. Manchmal ist es dabei hilfreich seinen echten Schattenwurf anzuschauen und sich vorzustellen, es sei die andere Person oder ein anderes Ich über das man sich gerade ärgert. Erkenne, dass ihr untrennbar miteinander verbunden seid. Deine Bewegungen wirken sich auf den Schatten aus und umgekehrt genauso.

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Schritt 3 der Schattenarbeit - Schatten integrieren

Erkenne nun für die Schattenarbeit die Gemeinsamkeiten und deren Zusammenhang. Blicke in Dein inneres Selbst und erkenne warum diese Gedanken und Gefühle wirklich hervorgetreten sind. Der wahre Grund ist nicht im Verhalten der anderen Person oder der Situation zu finden, sondern in Dir selbst. Der Schatten ist wie ein Spiegelbild deines inneren Selbst.


  • "Jemand der sich über Unpünktlichkeit aufregt, ist vielleicht selbst oft unpünktlich oder mit sich selbst nicht konsequent genug."
  • "Wer schlecht über andere spricht, denkt vielleicht auch t schlecht über sich selbst und trägt Selbstzweifel in sich."
  • "Wer andere Menschen scharf kritisiert, kann vielleicht selbst keine Kritik vertragen, weil er selbst unerfüllt ist."


Meditation Webinar


Das Ziel der Schattenarbeit ist es, den Schatten als ein Teil von Dir zu erkennen, ihn zu akzeptieren und zu integrieren. Nur so kannst Du Dein wahres Selbstbild entdecken und durch Schattenarbeit etwas ändern. Und wie vorhin bereits erwähnt, kann Dir Meditation sehr stark dabei helfen, diese achtsame Haltung zu entwickeln. Nimm doch dazu einfach an meinem 90-minütigen Meditationstraining teil, von dem ich vorher gesprochen hab oder probiere andere der spirituellen Seminare aus. Du kannst Dich hier kostenlos und unverbindlich anmelden. Ich freue mich auf Dich.

Teile deine Erfahrungen mit uns!

Vielleicht hast Du ja noch ein paar Tipps und Tricks zur Schattenarbeit, die Du mit uns teilen möchtest. Schreibe sie gerne in die Kommentare und lass uns voneinander lernen oder nimm Kontakt zu uns auf. Wenn Dir dieser Artikel über Schattenarbeit weitergeholfen hat, dann teile ihn doch gerne mit Deinen Freunden und Deiner Familie. Und dann würde ich sagen, sehen wir uns bald wieder, indem wir Dein Bewusstsein weiter entfalten und Deinem HigherMind einen Schritt näherkommen. Ciao

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  • Hat Dir der Artikel gefallen oder geholfen? Kennst Du noch mehr Tipps zum Thema Schattenarbeit? Ich freue mich über Deinen Kommentar 😉

  • leider habe ich das video gelöscht, gibt es eine möglichkeit es nochmal zu bekommen

  • Ich finde den Artikel sehr gut, mir hat er Vieles klar gemacht.

  • Ich finde es super hilfreich zu schauen welche Bedürfnisse hinter ” unerwünschtm” Verhalten stehen. Das macht es einem viel leichter sich selbst, mit den dunklen Seiten zu lieben und anzunehmen.

  • Vielen Dank für diesen Beitrag. Angst, Schwäche, Wut, Zorn, Neid und Geiz sind wie im Artikel erwähnt genau die Gefühle, die man so regelmäßig in sich versteckt und nicht aufkommen lassen möchte.

    Bei mir nenne ich da zusätzlich noch die Unsicherheit und das Unbehagen.

    So versteckt man regelmäßig, immer wieder und/oder bereits in der Kindheit einen “emotionalen Giftcocktail” in sich. Naja wenn man dann mal wütend ist und aus der Haut fährt zittert zusätzlich der gesamte Körper vermutlich stammt dieses Zittern aus der Unsicherheit und der Angst, die mit diesem Streit einhergehen.

    Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit diesem Thema und erfahre so immer wieder grundlegende neue Dinge über mich selber.

    Beste Grüße

  • >
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