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Startseite Forums Meditation Kiffen gut oder schlecht?

  • Kiffen gut oder schlecht?

    Beitrag von Claudia Maria Wolf am 27. Juli 2023 um 10:24

    Mein Partner hat eine Depression und kifft jeden Abend nach der Arbeit um besser klar zu kommen. Nach dem Video zum Thema Gefühle interpretiere ich es so, dass es besser wäre wenn er das Kiffen lässt und sich auf seine schlechte Laune am Abend einlässt und versucht mit sich klar zu kommen oder? Zu erwähnen ist, dass er eh schon Antidepressiva nimmt. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht.

    Claudia Maria Wolf schrieb vor 2 Monate, 3 Wochen 5 Mitglieder · 9 Antworten
  • 9 Antworten
  • Joachim Thiemann

    Mitglied
    29. Juli 2023 um 7:58

    Die Anti-Depressiva überschreibt nur das Problem. Das Thc verlagert das Bewusstsein, verschleiert es. Er wird nicht darum kommen sich der Verletzung zu stellen. Gefühle wollen gelebt werden, wollen sich in Emotionen ausdrücken, werden sie unterdrückt, verdrängt, überschrieben, versinken sie im Unterbewusstsein und wirken dort weiter. Anhalten u. die Depression erleben. Sonst gute professionnelle Hilfe aufsuchen, Gespräche führen, die verdeckten, vergrabenen Gefühle, Emotionen auf spüren. Die eigenen Heilkräfte aktivieren. Dr. Joe Dispensa, Sadhguru, Louise Hay, Robert Weber, u. viele mehr könnten hier eine Räsonanz bieten.

    • Claudia Maria Wolf

      Mitglied
      30. Juli 2023 um 9:03

      Lieber Joachim, vielen Dank für deinen Beitrag. Das ist genau das was ich auch immer sage. Dispenser, Louise Hay haben wir alles da an Lese und Hörmaterial.

  • Hermann Auer

    Mitglied
    21. August 2023 um 20:09

    Hallo Joachim,
    ich befürchte du weißt nicht was Depressionen sind.

    • Joachim Thiemann

      Mitglied
      24. Oktober 2023 um 8:18

      Wenn er arbeiten geht, ist es auf jeden Fall keine schwere Depression. Woher willst Du wissen, was ich nicht weiß? Alkohol, Drogen jeglicher Art haben nichts mit Meditation zu tun, wenn man richtig meditiert, braucht man die nicht …

  • Mike Orastella

    Administrator
    19. Oktober 2023 um 13:16

    der Konsum von Cannabis ist nicht das Problem, sondern eher die Absicht und Art des Konsumierens. Bei vielen wird es irgendwann zu einer Art “Flucht”, da man ohne nicht mehr entspannen kann und die Gedanken nicht mehr ausschalten. Hier sollte man sich auf jeden Fall fragen, aus welchen Beweggründen heraus man konsumiert. Denn förderlich für die Heilung von Depressionen ist es ab diesem Moment an leider nicht mehr.

  • Joachim Thiemann

    Mitglied
    24. Oktober 2023 um 8:30

    Dein Partner kann auch mal seine Gedanken aufschreiben. Gedanken sind Informationen aus der Vergangenheit, in einer unendlichen Variation zusammen gewirbelt. So kann er vielleicht rausfinden, wo der Knoten liegt, der da Gift versprüht. So ohne großes Denken, beobachten. Es hat was mit seinem Karma zu tun.

  • Sabine Kautz

    Mitglied
    17. Dezember 2023 um 18:29

    Hallo Claudia,

    Hut ab, dass Du noch bei Deinem Partner bist, viele halten das gar nicht aus.

    Depressionen sind eine ernsthafte Erkrankung, ich glaube, da sind wir uns alle einig. Manchmal ist der Tag die Energie nicht wert, die es braucht um aufzustehen und Sinnlosigkeit begegnet einem in allem, was man tut. Gespräche mit Therapeuten… nun ja, manchmal heißt es “dafür reicht die Zeit aber nicht, um so tief einzutauchen”, oder “mein Kalender ist voll, ich kann Ihnen Medikamente verschreiben” – da probiert man sich dann durch und helfen tut doch keines davon. Oder jemand sagt “ich weiß genau wie Sie sich fühlen, meine Katze ist vor drei Wochen gestorben”. Bitte, wer solche Gespräche möchte, nur zu, Quacksalber gibt’s wie Sand am Meer. Drogen oder Alkohol? Nein, keine Lösung. Keine Krücke und keine Stütze, macht mehr kaputt als heile. Die einzig helfende Hand ist am Ende von DEINEM Arm, also Pack deinen Schopf und zieh dich selber aus dem Dreck, jeden Tag neu. Er wird einen Grund zum Leben haben, nehme ich an. Aufstehen und weiterlaufen. Das geht – Ende der Geschichte.

    • Claudia Maria Wolf

      Mitglied
      4. März 2024 um 17:44

      Hallo Sabine,

      danke für deine Antwort. Ja genauso ist es wie du es beschreibst. Vorallem wenn die Ursache nicht verstanden, geschweige denn gefunden wird. Es ist sehr anstrengend so für mich deswegen bestärkt es mich zu hören, dass es tatsächlich auch für den Partner nicht leicht ist. Denn ich habe schön langsam schon angefangen an mir zu zweifeln. Es ist ein Kampf das auf alle Fälle

  • Mike Orastella

    Administrator
    5. Januar 2024 um 11:41

    Es gibt viele Studien die zeigen, dass Meditation sogar bessere Erfolge bei Depressionen und psychischen Erkrankungen, als Medikamente. Heißt nicht, dass man ärztliche und therapeutische Anweisungen missachten sollte, sondern gut zusätzlich Meditation nutzen kann. Durch die ständigen Ängste, Stress und die daraus resultierende “Kampf-oder-Flucht-Reaktion” wächst die Amygdala im Gehirn, die ständig stimuliert wird. Das sorgt für die ständige Alarmbereitschaft und negative Gedankenspiralen. Durch regelmäßige Meditation kann die Amygdala wieder schrumpfen und Normalzustand erreichen. Das sind nur ein paar Impulse, die Mut machen sollen..

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