Meditation zum Einschlafen verwenden – So geht´s richtig

Es gibt nichts unangenehmeres, als die ganze Nacht versuchen einzuschlafen und es klappt nicht. Hast du alle Hausmitteltricks angewendet und es sogar auch schon mit geführten Meditationen oder Hyponosen probiert - und trotzdem keinen Erfolg gehabt? In diesem Beitrag erkläre ich dir, auf was du achten sollst, damit du superschnell einschlafen kannst. Ich werde dir auch ein paar Meditationen zum Einschlafen vorstellen. 

Schaue Dir hier das Video zum Beitrag an

Meditation zum Schlafen

Es gibt verschiedene Arten der Meditation zum Einschlafen. Viele sind sogar für Kinder geeignet, die nachts noch zu aufgedreht sind oder nicht schlafen können, weil sie sich im Dunkeln fürchten. Ideal ist es, wenn Du bei der Meditation zum Einschlafen auch die passende Musik verwendest. Es gibt viele tolle CDs mit Musik für die Meditation zum Einschlafen, ansonsten wirst Du garantiert im Internet fündig, auch wir haben mehrere geführte Meditationen zum Einschlafen, die du mal ausprobieren kannst. 

Wer profitierst von der Meditation zum Schlafen?

Besonders wenn Du gestresst bist, kreisen abends Deine Gedanken noch um die Erlebnisse des Tages oder dringende Probleme, die Du schnell lösen musst. Dieses Gedankenkarussell hindert Dich daran zu entspannen und einzuschlafen. Und genau das ist das Problem, warum wir nicht einschlafen können. Es gibt in uns keinen Schalter, den wir betätigen können, um auf Knopfdruck einzuschlafen. Wenn du Meditation zum Einschlafen benutzt, kannst du aber genau dieses Problem umgehen. Doch wie geht es richtig?

Meditation zum Einschlafen – leicht zu erlernen

Auch wenn Du noch nie meditiert hast, kannst Du bei der Meditation zum Einschlafen nicht viel falsch machen. Du solltest allerdings nicht einfach nur mitten im Stress ins Bett liegen und darauf hoffen, dass Du in wenigen Minuten eingeschlafen bist. Stattdessen ist eine gewisse Routine hilfreich, die der Meditation zum Einschlafen vorangehen sollte. 

Diese Vorbereitungsschritte sind wichtig: 

Meditation zum Einschlafen verwenden – So geht´s richtig

Meditation wird häufig zum Einschlafen verwendet – Doch wie  geht´s richtig

  1. Vorab solltest Du mindestens eine halbe Stunde vor der geplanten Meditation zum Einschlafen alle elektronischen Geräte (Tablet, TV, Smartphone, PC) ausschalten. Hintergrund: Das künstliche Licht dieser Geräte hält Dein Gehirn aktiv und es soll ja jetzt zur Ruhe kommen. Außerdem aktivieren die meisten Medien dein Stresszentrum zusätzlich.

  1. Für die gesamte Meditation zum Einschlafen benötigst Du ungefähr 20 Minuten. Auch wenn Du nicht meditieren, sondern einfach nur ins Bett gehen möchtest, braucht Dein Körper diese Zeit, um sich entspannen zu können. Und die Entspannung ist wichtig fürs Einschlafen. Du kannst vor dem Einschlafen auch ein paar Dehnübungen, vor allem fürs Gesicht oder im Kiefer machen, um besser entspannen zu können. 

So läuft die Meditation zum Einschlafen ab: 

1

Schritt 1 

  • Es ist hilfreich, wenn Du bei der Meditation zum Einschlafen geeignete Entspannungsmusik hörst. Wahlweise kannst Du auch eine geführte Meditation zum Einschlafen nutzen. Dazu haben wir auch ein paar erstellt, die wir dir gerne hier verlinken. 

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    Schritt 2 

  • Lege Dich dann ruhig und entspannt ins Bett und  höre auf die Musik oder lausche der geführten Meditation. Versuche, Dich zu entspannen und konzentriere Dich ganz ruhig auf Deine Atmung. Du kannst auch Deine Atemzüge zählen, wenn Du magst. 

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    Schritt 3

  • Spüre, wie Dein Körper sich langsam bei jedem Ausatmen tiefer entspannt und Du ruhiger wirst. Diese Ruhe geht dann langsam in den Schlaf über.  

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    Schritt 4

  • Beobachte einfach ganz ruhig, welche Reize auftauchen. Richte gerne abwechselnd deinen Fokus auf deine Körperwahrnehmung, dann auf das was du hinter deinen Augen sehen oder hören kannst. Folge deinen Gedanken nicht, sondern beobachte einfach, wie sie auftauchen und dann wieder an dir vorbeiziehen. 

  • 4

    Schritt 4

  • Beobachte einfach ganz ruhig, welche Reize auftauchen. Richte gerne abwechselnd deinen Fokus auf deine Körperwahrnehmung, dann auf das was du hinter deinen Augen sehen oder hören kannst. Folge deinen Gedanken nicht, sondern beobachte einfach, wie sie auftauchen und dann wieder an dir vorbeiziehen. 

  • 5

    Schritt 5

    Fortgeschrittene können ohne Musik oder geführte Meditation einem eigenen Ablauf folgen und sich langsam entspannen und sich beispielsweise in Gedanken an einen ruhigen und entspannten Ort versetzen.

    6

    Schritt 6

    Falls Du Dich schon mit dem Thema befasst hast, kannst Du Dir sogar Deine eigenen Entspannungsübungen und Meditationen zurechtlegen und sie beim Einschlafen mit einer Astralreise oder einem Klartraum (luzides Träumen) kombinieren. So kannst du nicht nur schneller Einschlafen, sondern auch spirituelle Erfahrungen begünstigen.

    Geführte Meditation zum Einschlafen – auch für Anfänger und Kinder geeignet

    Wenn das bei dir mit der selbstständigen Meditation noch nicht so gut klappt oder Dich nicht richtig tief entspannen kannst, solltest Du vielleicht besser über eine geführte Meditation einschlafen.

    Hier kannst du dir diese Meditation herunterladen -> Download

    Geführte Meditationen zum Einschlafen oder auch Traumreisen sind ideal für Kinder, aber es gibt keinen Grund, warum Du Dich nicht auch bei einer Reise in zauberhafte Galaxien oder andere spannende Plätze entspannen und dabei einschlafen solltest. 

    Im Bereich der geführten Meditation zum Einschlafen gibt es viele interessante Anleitungen und verschiedene Praktiken, bei denen Du je nach Wunsch in unterschiedliche Umgebungen versetzt wirst. Auf Higher Mind stehen Dir viele geführte Meditationen zur Auswahl, besonders beliebt ist beispielsweise die geführte Meditation zum Klarträumen und Öffnen des 3. Auges. Wir haben auch noch ganz viele Meditationen zum Einschlafen, auch mit unterstützenden Binaural Beats. 

    Dann wären wir am Ende angekommen. Hast Du selbst noch Tipps und Tricks zum Einschlafen mit Hilfe von Meditation oder möchtest du deine Erfahrungen mit uns teilen, dann ab damit in die Kommentare. Abonniere unseren Kanal für mehr solcher Videos und dann würde ich sagen, sehen wir uns im nächsten Beitrag wieder, indem wir unser Bewusstsein weiter entfalten und unserem HigherMind einen Schritt näher kommen. Ciao.

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  • Hast Du noch Tipps zum Einschlafen? Lass sie uns doch gerne wissen! Ich freue mich auf Deinen Kommentar 🙂

  • Hallo Andreas, ich nimm deine Aufforderung gerne an und teile einige Erfahrungen mit. Ich habe festgestellt, dass ich manchmal einen sehr flachen Atem habe. Manchmal hilft es mir, wenn ich einige Male sehr schnell ein und ausatme. Sauerstoffmangel? Manchmal hilft es, tief in den Bauch zu atmen und sich vorzustellen in die Füße zu atmen. Das zieht mich vom Kopf weg. Manchmal hilft es über der Bettdecke durch die Nase tief einzuatmen und durch den Mund warme Luft unter die Bettdecke zu atmen. Manchmal hilft der Gedanke: Stell dir vor, es geht gut. Oder: Ich weiß doch gar nicht, für was das wieder gut ist! Oder: Wie bin ich spielerisch und leicht von ganzem Herzen rundherum glücklich? Manchmal hat es mir geholfen, einfach zu lächeln. Heute Nacht hatte ich ein trockenes Gefühl im Hals, eine Tasse Tee getrunken und wieder geschlafen. Machmal hilft es tief einzuatmen, den ganzen Körper anzuspannen, bis 20 zu zählen und sich tief auf den Körper zu konzentrieren. Das drei Mal machen. Manchmal hilft gar nichts.

    • Liebe Johanna, ich kann deine Erfahrungen sehr gut nachvollziehen. Ich leide seit klein auf an einer Verkrümmung der Nasenscheidewand. Ich habe daher früher eher mehr durch den Mund geatmet, da meine Nase immer “belegt” war. Auch durch Stress verflacht die Atmung sehr. Es hilft daher, einige Atemzüge bewusst durch die Nase zu machen. Ich zähle beim Einatmen immer auf 7, halte 7 Sekunden die Luft und atme dann 8 Sekunden aus. Am meisten konnte mir eine Affirmation des Autogenen Trainings helfen. Man sagt sich einfach selbst, dass die Atmung und das Herz ruhig und gleichmäßig sind. Irgendwann übernimmt dann das Unterbewusstsein die Führung und die Atmung wird wieder tief und natürlich. Liebe Grüße

      • Hallo Mike,
        danke für deine Antwort.
        Ich habe über 25 Jahre Erfahrung im Wachliegen. Der Körper liegt da in einer gewissen Grundanspannung. Am Tag habe ich mit angezogenen Schultern gesessen. Die Ärztin hat gesagt ich hätte einen Rundrücken! Ich habe fast 47 Jahre in stundenlang in Büros gearbeitet.
        Manchmal hat mich allein das Wort Entspannung in Meditationen schon wütend gemacht. Wie geht das denn? Entspannung ist auch nötig für Astalreisen. Über diesen Punkt kam ich bis jetzt noch nicht hinaus.
        Gestern habe ich dann Informationen gesucht, wo die Anspannung herkommt. Adrenalin und Cortisol im Körper. Der Vagusnerv schafft es nicht anzuspringen. Er ist anscheinend auch für die Melatoninproduktion im Körper mit zuständig.
        Der Vagusnerv ist der Selbstheilungsnerv, reguliert das Nervensystem, Ängste, Körperbalance, hemmt Entzündungsprozesse.
        Der Andreas macht sehr schöne Videos zum Thema Schlafen.
        Ich weiß nicht, ob er es verwenden möchte, aber ich habe einiges gefunden, um den Vagusnerv anzuregen (die Schlaflosen haben Zeit):
        – Tief in den Bauch einatmen, mit einem tiefen Seufzer ausatmen: Ahhhh
        – Die Zunge einrollen und an den Gaumen drücken.
        – Om intonieren, das stimmuliert den Kehlkopf und regt den Vagusnerv an.
        – Mit den Zehen wackeln entzieht dem Gehirn Stress, genauso wie Däumchendrehen.
        – Kopf nach vorn sinken lassen und Nacken massieren.
        – Kinn gegen das Brustbein drücken, dabei langsam einatmen, während Schultern nach unten
        fallen. Ausatmen und Kopf nach hinten schieben. Gleichzeitig die Schultern ganz
        hochziehen. Einige Male wiederholen.
        – Auf die Nasenspitze schauen und mit den Augen lächeln.
        – Langsam Einatmen und in Gedanken an einer duftenden Blume riechen. Beim Ausatmen
        eine Pusteblume ausblasen.
        – Tief in den Bauch 7 Sekunden einatmen, von Kopf bis Fuß alle Muskeln anspannen, im
        Liegen kann man den Körper auch noch in die Unterlage drücken etwa 20 Sekunden. Dem
        Wohlgefühl nachspüren, wenn das Blut durch den Körper prickelt. Mindestens 3-5 Mal.
        – Nur durch das linke Nasenloch lange einatmen und lang wieder ausatmen.
        – Zungenspitzenatmung: Im Sitzen die Schultern nach unten ziehen, Gesicht weich machen,
        Zungenspitze an die obere Zahnreihe hinten anlegen. Tief in den Bauch einatmen. Atem
        anhalten. Dann Mund leicht öffnen, Zunge lockern, lang ausatmen und das Wort Ruhe
        innerlich ein paar mal wiederholen. Mindestens 10 Mal
        – Augen schließen. Ein- und Ausatem bewusst spüren. Den Atem an der
        Wirbelsäule beobachten.
        Einatmen, dabei wachsen, Schultern lösen, Stirne glätten, Kiefern lockern.
        Einatmen über die Nase und ausatmen über den Mund: Ahhhh. Kinn dabei leicht anheben.
        – Beim Einatmen die Gähnfunktion nutzen und Mund weit aufreissen, beim Ausatmen: Ahhh

        Ich habe da gestern einiges ausprobiert und am Nachmittag ein wenig geschlafen.
        Abends zum Abendessen habe ich dann im Internet eine Wahrnehmungsübung gefunden, bei der nach Anleitung mit offenen Augen eine Minute lang der Atem beobachtet wird und die Atemzüge gezählt werden. Am Ende wird man nicht nach der Anzahl der Atemzüge gefragt, sondern wie oft man geblinzelt oder geschluckt und wie oft das Herz geschlagen hat!
        Im Bett habe ich dann versucht bewusst auf Atemzüge zu achten und sie zu zählen. Ich musste dauernd von vorn anfangen, weil Gedanken sich dazwischendrängten. Aber ich habe das erste Mal seit langem die ganze Nacht durchgeschlafen!
        Liebe Grüße
        Johanna

        • Hallo Johanna, Du hast vollkommen Recht.
          Die beiden Stresshormone Adrenalin und Kortison werden durch äußere Stressoren produziert, wenn die Amygdala eine Gefahr bewertet. Dies aktivier den Sympathikus, der dann Funktionen im vegetativen Nervensystem reguliert. So steigt der Pulsschlag, die Atmung verflacht und die Schweißproduktion nimmt zu. Deshalb ist Entspannung unmöglich, wenn der Parasympathikus nicht entsprechend gleichmäßig trainiert wird. Dieser sorgt für Verdauung, Muskelentspannung und auch Regeneration. Der Vagusnerv ist der längste Nerv im Parasympathikus. Es kann also sehr wichtig sein, diesen zu stimulieren.

          Herzlichen Dank für deine konkrete Anleitung. Ich denke, Du konntest vielen Menschen helfen, die ebenfalls schlecht entspannen können.

          Liebe Grüße

  • Wenn ich nicht einschlafen kann ,wander ich in Gedanken durch das Haus meiner Großeltern.
    Zulezt war ich in diesem Haus vor 58 Jahren im Alter von 12 J.

    • Liebe Irmgard, ist es für dich eine eher positive oder negative Assoziation? L

  • Hi, nachdem ich beglückendes vom tag voll Dankbarkeit noch einmal vor meinem inneren auge durchgehe, sage ich mir den Satz: ich bin es wert, einen erholsamen, entspannten Schlaf zu haben.
    Meist klappt es und ich wache am nächsten morgen entsprechend, wohlgelaunt und dankbar auf.

    • Klasse liebe Rena 🙂 Deine Affirmationen sind sehr wertvoll. Kennst du das sogenannte Bettkantengespräch? Hierfür setzt Du dich direkt nach dem Aufstehen auf und lächelst, während Du dir aufzählst, wofür Du dankbar bist. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass das gut dazu passen könnte 🙂

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